Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Private Link Access Service / Grundlagen

Was ist PLAS?

PLAS oder Private Link Access Service ist einer der Netzwerkservices der Open Telekom Cloud. Mithilfe von PLAS können Kunden eine dedizierte und nicht geteilte Verbindung zwischen ihren Unternehmensnetzwerken und der Open Telekom Cloud herstellen. 

So kann die Open Telekom Cloud als eine gemeinsam genutzte private Cloud verwendet werden, bei der nur die administrativen Schnittstellen (UI und API) über das Internet zugänglich sind. Die virtuellen Ressourcen selbst (ECS, OBS etc.) können über die private Verbindung genutzt werden.

Private Link bedeutet, dass VPNs auf Basis von Ethernet Connect oder IP MPLS genutzt werden, um eine SLA-basierte Konnektivität ohne Internetverbindung zu erzielen.

Mit PLAS profitieren Kunden von den besten Ergebnissen in Sachen Geschwindigkeit, Durchsatz, Paketverluste und Sicherheit.

Was ist der Unterschied zwischen PLAS und Direct Connect?

Direct Connect ist ein Netzwerkservice der Open Telekom Cloud, der die Zugriffsschnittstelle zu privaten Netzwerken innerhalb Ihrer Virtual Private Cloud (VPC) darstellt. Direct Connect verbindet Ihre VPC mit der internen PLAS-Schnittstelle. PLAS fungiert wie ein Broker zwischen einem externen physischen Netzwerk und den virtuellen internen Netzwerken. Hierzu müssen Sie entweder über den Dialog im Portal oder über eine API stets Ihre virtuellen Instanzen über Direct Connect und die entsprechenden PLAS-Ports bereitstellen.

Wie erhalte ich PLAS?

Der Service ist im Portal der Open Telekom Cloud unter „Netzwerk“ zu finden. Um den Service zu buchen, müssen Sie alle notwendigen Informationen zu Ihrer Netzwerkverbindung angeben. In manchen Fällen ohne Automatisierung müssen Sie eine Excel-Tabelle mit zusätzlichen Informationen für den PLAS-Administrator hinzufügen. Falls Sie Interesse an anderen Optionen haben, die nicht im Standardpaket enthalten sind, wenden Sie sich bitte an die Vertriebsabteilung oder senden Sie ein Ticket an unseren Service Desk.

Von wo aus wird der PLAS bereitgestellt?

PLAS wird in Rechenzentren betrieben, die auch die Services der Open Telekom Cloud bereitstellen. Diese Rechenzentren befinden sich in Biere und Magdeburg in Deutschland für die Region 1. Wenn Sie an Open Telekom Cloud für die Region 2 interessiert sind, wenden Sie sich bitte an unsere Vertriebsmitarbeiter oder erstellen Sie ein Ticket.

PLAS Optionen

Welche Optionen bietet PLAS?

Momentan bieten wir die folgenden Optionen an:

  1. PLAS MPLS bietet Ihnen die Möglichkeit, vom Anbieter verwaltete MPLS-Netzwerke über PLAS-APIs zu verbinden.
  2. PLAS Ethernet ermöglicht Layer-2-Netzwerkverbindungen zwischen der Open Telekom Cloud und einer Ethernet-Schnittstelle im selben Rechenzentrum wie der PLAS-Service. Aufgrund unterschiedlicher Arten von Ethernet-Services auf dem Markt wird unterschieden zwischen:

    - PLAS Ethernet Redundant              Standard mit zwei physischen Links zum Kunden
    - PLAS Ethernet Light                       Ohne redundante Leitung, nur ein physischer Link  
    - PLAS Ethernet Dedicated               Verwendung eines dedizierten 10G-Ports auf PLAS, kein Hub  
    - PLAS Ethernet VPN Global             Verbindung globaler Ethernet-VPNs   
    - PLAS Lambda                                Verbindung der DWDM-Plattform  
    - PLAS Colo                                     Verbindung des Customer-Edge-Routers mit dem Colocation-Rechenzentrum
     
  3. PLAS Cloud Exchange ermöglicht die Verbindung zu einem Cloud-Exchange-Anbieter.

Alle Optionen werden im Folgenden detailliert beschrieben.

Was ist PLAS Ethernet Redundant?

PLAS ist der Netzwerkzugangsservice für externe private Netzwerke und stellt eine Verbindung zwischen Kunden und der Open Telekom Cloud her. PLAS nutzt verschiedene Konnektoren, um Netzwerkprodukte miteinander zu verbinden. Der Konnektor PLAS Ethernet Redundant stellt einen Zugang über zwei Links eines Layer-2-P2P-Produkts her, das in einem Hub der beiden deutschen Open Telekom Cloud-Rechenzentren in Biere und Magdeburg betrieben wird.

Das einzige derzeit verfügbare Produkt ist Ethernet Connect in einer speziellen Variante des Standardprodukts. Die Deutsche Telekom hat in den Rechenzentren Aggregation-Hubs eingerichtet, die mit der Open Telekom Cloud verbunden sind.

Bei einer Buchung dieses Produkt muss lediglich eine neue Verbindung zum lokalen Servicepunkt des Kunden hergestellt werden, während das andere Ende der Verbindung im Rechenzentrum sowie die Verbindung zur Open Telekom Cloud vorbereitet wird. Die Verbindung wird gestartet, sobald der Kunde den Direct Connect- bzw. PLAS-Service in Anspruch nimmt und ist funktionsfähig, wenn Ethernet Connect einsatzbereit ist.

Ethernet Connect stellt lediglich eine Layer-2-Verbindung zwischen der VPC und dem Standort des Kunden her. Das bedeutet, dass der Kunde die Layer-3-Verbindung (IP) noch zusätzlich herstellen muss.

Weitere Informationen zu Ethernet Connect finden Sie im Kapitel „Netzwerkprodukte zur Verbindung mit der Open Telekom Cloud“ oder unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden

Was ist PLAS Ethernet Light?

PLAS Ethernet Light ist eine Kombination aus PLAS Ethernet Redundant und Ethernet Connect.

Der Unterschied zu PLAS Ethernet Redundant besteht darin, dass es netzwerkseitig nur einen Ethernet Connect-Link gibt.

Hinter dem Anschlusspunkt nutzt Open Telekom Cloud zwei Uplinks zu zwei unterschiedlichen PLAS-Ports und leitet diese an verschiedene AZs (Availability Zones) weiter, in denen Ihre VPC betrieben wird.

Somit haben Sie keine (private) Backup-Lösung zu diesem Link und müssen Ihre Produktion eventuell unterbrechen, wenn der Link benötigt wird.

Aus diesem Grund raten wir von dieser Option grundsätzlich ab, bieten Sie Ihnen jedoch dennoch an, um Ihnen diese Entscheidungsfreiheit zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu Ethernet Connect finden Sie im Kapitel „Netzwerkprodukte zur Verbindung mit der Open Telekom Cloud“ oder unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Was ist PLAS Ethernet VPN Global? (auch: PLAS SCC oder PLAS Ethernet Connect International)

PLAS Ethernet VPN Global verbindet internationale Ethernet-VPNs mit unterschiedlichen MEF-Ethernet-Standards.

Open Telekom Cloud ist mit der globalen Ethernet-Cloud-Plattform Secure Cloud Connect der Telekom verbunden.

Unsere OTC-Rechenzentren in Biere und Magdeburg sind redundant an diese Plattform angebunden. Mithilfe von VLAN-Tagging bietet Telekom die Möglichkeit, den Datenverkehr unterschiedlicher Kunden über virtuelle Links zu trennen.

Sie können diese Option über das Portal auswählen und Direct Connect- sowie PLAS-Instanzen einrichten.

Bitte beachten Sie, dass die erstmalige Einrichtung Ihres eigenen Rechenzentrums oder ihrer Instanz auf der SCC-Plattform inkl. Teilnehmeranschlüsse mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Für diesen Fall empfehlen wir, auf Ihre Autorisierungsbenachrichtigung zu warten, in der das Bereitstellungsdatum aufgeführt ist.

Weitere Informationen zu Secure Cloud Connect finden Sie im Kapitel „Netzwerkprodukte zur Verbindung mit der Open Telekom Cloud“ oder unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Was ist PLAS MPLS? (auch: PLAS VPN)

Mit dem Konnektor PLAS MPLS lässt sich eine Verbindung zwischen MPLS-basierten verwalteten Netzwerken und der Open Telekom Cloud herstellen. PLAS und die Anbieterplattform sind via MPLS-POP (CE) und PLAS-Router-Ports verbunden. Hierzu werden APIs genutzt.

IntraSelect, das verwaltete MPLS-Netzwerk der Deutschen Telekom, ist aktuell das einzige verbundene MPLS-Netzwerk. Mithilfe von IntraSelect Cloud Connect können Sie ganz einfach eine Verbindung zur Open Telekom Cloud herstellen. Hierbei handelt es sich um eine redundante Architektur. Das bedeutet, dass die Open Telekom Cloud und IntraSelect redundante Links betreiben und eine aktive/passive Redundanz bieten.

Andere MPLS-Anbieter sind ebenfalls möglich, diese müssen jedoch einen redundanten Zugang von ihren Plattformen zu den Rechenzentren der Open Telekom Cloud einrichten sowie Open Telekom Cloud-APIs verwenden, um Kunden zu verbinden.

Weitere Informationen zu IntraSelect finden Sie im Kapitel „Netzwerkprodukte zur Verbindung mit der Open Telekom Cloud“ oder unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Was ist PLAS Cloud Exchange? (auch: PLAS CX)

Viele Kunden verfügen bereits über Architekturen für den Zugang zu Cloud-Umgebungen über Cloud-Exchange-Broker oder möchten diese Lösung nutzen. Insbesondere bei Multi-Cloud-Strategien zeichnet sich die Lösung durch eine hohe Flexibilität aus und ermöglicht Kunden den einfachen Wechsel zwischen verschiedenen Verbindungen und Bandbreiten. Aus Perspektive des Kunden stellt diese Lösung das „Cloud-Konnektivität-Hub“ dar.

So gut wie alle Colocation-Anbieter verfügt über einen eigenen Cloud Connectivity Broker. Wir haben uns dafür entschieden, mit Equinix Cloud Exchange (ECX) zu beginnen.

PLAS ist auf „Anbieterseite“ mit Equinix Cloud Exchange verbunden. Kunden stellen eine Verbindung zu den Ports auf „Anbieterseite“ her, um auf das Portal zuzugreifen. Hier können Kunden die Open Telekom Cloud sowie zahlreiche andere Clouds sehen und virtuelle Verbindungen mit verschiedenen Bandbreiten zur Open Telekom Cloud buchen und zuweisen. Hierfür müssen Sie einen Link zum Rechenzentrum in Biere und einen zum Rechenzentrum in Magdeburg auswählen, die unsere beiden AZs darstellen.

ECX und Open Telekom Cloud bieten Layer-2-Konnektivität. Bitte beachten Sie, dass die Redundanz nur bei Nutzung dieser Logik gewährleistet ist, da keine Leitungsredundanz besteht. Redundanz besteht nur auf der IP-Schicht.

Sie können direkt von allen ECX-Standorten in Frankfurt auf den Service zugreifen sowie von allen europäischen Standorten über die ECX-Remote-Option. Ihr Datenverkehr wird dabei über das Backbone von Equinix geleitet. Der Service ist zwar kostenpflichtig, bietet jedoch eine flexible Methode für die Verbindung zu anderen Cloud-Bereichen, ohne dafür eigene Netzwerke aufbauen zu müssen.

Als erstes müssen Sie Direct Connect und PLAS in Ihrer VPC einrichten. Dazu müssen Sie über den Dialog im ECX-Portal einige technische Informationen eingeben.

Es wird ein paar Tage dauern, bis der Link zwischen Open Telekom Cloud und ECX hergestellt ist. Im zweiten Schritt müssen Sie eine Verbindung zwischen Ihrer VPC und Ihrem lokalen LAN herstellen.

Sie können über Ihren lokalen Colocation Cage bei Equinix oder über ein Netzwerk Ihrer Wahl auf ECX zugreifen.

Weitere Informationen zu Equinix Cloud Exchange finden Sie auf der Webseite von Equinix.

Ich benötige einen 10G-Link von meinem Rechenzentrum zur Open Telekom Cloud. Wie mache ich das?

Für diesen Fall können wir Ihnen mehrere Optionen anbieten. Diese Optionen werden nicht standardmäßig angezeigt, sondern sind im Projektmodus verfügbar.

Anleitung:

  • Sie benötigen einen dedizierten PLAS-Port.
  • Sie brauchen stets volle Redundanz im Aktiv-/Passiv-Modus mit zwei AZs in zwei Rechenzentren.
  • Bei Nutzung eines Dritt-Netzwerkanbieters sollten Sie ein Projektmanagementsystem anlegen, um die Aktivitäten mit allen Parteien zu koordinieren, die Zugang zur Open Telekom Cloud haben.

In Region 1 arbeiten wir in der Regel mit Telekom und Sie können die Produkte Lambda Connect oder Ethernet Connect buchen. Sie sollten dabei prüfen, ob Ethernet Connect 2.0 in den Rechenzentren verfügbar ist und mit welcher Option es konfiguriert werden kann.

Wenn Sie mit einem Drittanbieter arbeiten, muss für die „letzte Meile“ zu den Rechenzentren ein Subkontraktor beauftragt werden. Für Links und Switches von Lambda Connect ist Telekom Wholesale geeignet.

Ich benötige einen Zugang mit einer Kapazität von 100 Gbit/s.

Leider bieten wir in Region 1 keine 100G-Ports an. Wenn Sie Kapazitäten in dieser Höhe brauchen und Sie nicht zu 10G wechseln können, kontaktieren Sie uns bitte über unseren Service Desk.

Welche Bandbreiten sind buchbar?

Jede PLAS-Option bietet unterschiedliche Bandbreiten.

Sie erfahren mehr über die aktuellen Optionen, wenn Sie Direct Connect und PLAS erstellen.

Die Schritte erfolgen in Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkanbietern, weshalb Sie normalerweise dieselben Parameter haben sollten (mehr dazu finden Sie im Abschnitt „Details zur Architektur“: „Muss die Bandbreite des externen Netzwerks mit der Direct Connect- und PLAS-Bandbreite übereinstimmen?“).

Die größte Bandbreite für alle geteilten Services beträgt 1 Gbit/s. Für eine Bandbreite von 10 Gbit/s benötigen Sie wie beschrieben dedizierte PLAS-Ports.

Kann ich über PLAS auch Zugang zu anderen Cloud-Anbietern erhalten?

PLAS wird für den Zugang zur Open Telekom Cloud verwendet. Wir sind nicht direkt mit anderen Cloud-Lösungen verbunden. Für die Verwaltung von Multi-Cloud-Umgebungen müssen Sie den Cloud Connectivity Broker, MPLS Network oder Secure Cloud Connect nutzen.

Netzwerkprodukte zur Verbindung mit der Open Telekom Cloud

Brauche ich einen neuen Vertrag, um eine Verbindung herzustellen?

Das Netzwerkprodukt ist NICHT Teil Ihres Open Telekom Cloud-Vertrags. Sie müssen einen separaten Vertrag mit der Deutschen Telekom, einem Dritt-Netzwerkanbieter oder einem Cloud Connectivity Broker abschließen.

Für weitere Informationen zu den verschiedenen Optionen wenden Sie sich bitte an Ihren zuständigen Vertriebsmitarbeiter.

Woher bekomme ich das Netzwerkprodukt?

PLAS ist nicht mit allen Netzwerkanbietern kompatibel. Wir arbeiten momentan exklusiv mit der Deutschen Telekom an Optionen. Um Produkte mit Zugangsoptionen zur Open Telekom Cloud zu buchen, kontaktieren Sie bitte den Vertrieb der Deutschen Telekom. Hierzu ist ggf. ein separater Vertrag erforderlich. Alternativ können Sie diese Option auch in Ihren bereits bestehenden Vertrag mit der Deutschen Telekom integrieren. In diesem Abschnitt finden Sie eine Auflistung der Produkte.

Wenn Sie Zugang über einen anderen Anbieter erhalten möchten, müssen Sie die Option PLAS Cloud Exchange buchen, die von Equinix Europe für Equinix Cloud Exchange bereitgestellt wird.

Bei anderen Konfigurationen mit einem Dritt-Netzwerkanbieter bitten wir Sie uns zu kontaktieren, bevor Sie weitere Schritte einleiten.

Was ist Ethernet Connect?

Alle Informationen zu Ethernet Connect finden Sie auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden. Alternativ können Sie sich auch an einen Vertriebsmitarbeiter der Deutschen Telekom wenden.

Bitte beachten Sie das spezielle Produkt für den Zugang zur Open Telekom Cloud. Sie können Ethernet Connect nicht als Standardprodukt buchen und Sie haben keine Möglichkeit, Ethernet Connect 2.0 zu buchen.

Wenn Sie jedoch eine Bandbreite von 10 Gbit/s benötigen, können wir dies als Projekt realisieren. Hierzu müssen Sie zwei 10G-Links zu den Rechenzentren in Biere und Magdeburg einrichten. Wir akzeptieren nur ein redundantes Verbindungspaar.

In diesem Fall können Sie sowohl Ethernet Connect als auch Ethernet Connect 2.0 oder Lambda Connect (als einzigen Endpunkt in einem VPN) einrichten.

Was ist Lambda Connect?

Lambda Connect ist ein transparenter DWDM-Service, der auf dem weltweit verfügbaren Telekom Global Network (TGN) basiert. Deutsche Telekom bietet mithilfe zweier POPs in Biere und Magdeburg Zugang zur Open Telekom Cloud. Die typische Bandbreite für die Open Telekom Cloud beinhaltet dedizierte 10G-Links. In manchen Fällen stellt Lambda Connect eine mögliche Alternative zu Ethernet Connect 10G dar.

Weitere Informationen zu Lambda Connect finden Sie unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Was ist Secure Cloud Connect?

Secure Cloud Connect ist ein Produkt der Deutschen Telekom, das an Endkunden und andere Netzwerkanbieter vertrieben wird. Das Produkt basiert auf dem TGN und verfügt über eine breite weltweite Abdeckung.

Secure Cloud Connect verwendet MEF-Standards zusätzlich zur Plattform, um virtuelle Verbindungen zwischen Standorten herzustellen. Der Fokus liegt dabei auf Public-Cloud-Konnektivität.

Dank der Multi-Cloud-Umgebung erhalten Sie nach Anbindung Ihrer eigenen Standorte direkt Zugang zu über 50 Clouds an unterschiedlichen Standorten weltweit.

Der Einsatz virtueller Links zusätzlich zu den eingerichteten Teilnehmeranschlüssen ist sehr flexibel und Veränderungen werden innerhalb weniger Tage umgesetzt.

Secure Cloud Connect ist direkt mit der Open Telekom Cloud verbunden und bietet maximale Redundanz.

Die Kapazität über virtuelle Links liegt bei bis zu 1G. Die Plattform selbst kann über 1G- oder 10G-Ports verbunden werden.

Weitere Informationen zu Secure Cloud Connect finden Sie unter „Netzwerk“ auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Was ist IntraSelect Cloud Connect?

IntraSelect ist ein MPLS-basiertes und verwaltetes Unternehmensnetzwerk der Deutschen Telekom. Mit seiner weltweiten Abdeckung bietet IntraSelect ein breites Spektrum an Funktionen für sichere, SLA-basierte Verbindungen zwischen Kundenstandorten. Cloud Connect ist ein Feature von IntraSelect, um eine Verbindung zu Public Clouds herzustellen.

Weitere Informationen zu IntraSelect finden Sie auf der Webseite der Deutschen Telekom für Geschäftskunden.

Welche Bandbreiten bieten PLAS MPLS und IntraSelect Cloud Connect?

In Kombination mit PLAS MPLS bietet IntraSelect Cloud Connect für Open Telekom Cloud Bandbreiten zwischen 50 Mbit/s und 1000 Mbit/s.

Es gibt zwei verschiedene POPs im PLAS MPLS-Dialog. Kann ich für die Redundanz beide nutzen?

PLAS erlaubt ein VPN pro Subnetz. Direct Connect richtet dieses VPN ein und basiert auf einer redundanten Verbindung zu einem MPLS-POP. Sie können lediglich auswählen, ob sich der POP an Standort A oder B befindet. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren Netzwerkanbieter.

Wenn Sie eine höhere Redundanz benötigen, müssen Sie ein weiteres Subnetz mit einer zweiten Direct Connect-Instanz auf der Open Telekom Cloud und eine zweite Cloud Connect-Verbindung über MPLS erstellen. Nun verfügen Sie über vier Links, d. h. zwei aktive und zwei passive.

Für die Routing-Logik sind Sie selbst verantwortlich. Die Open Telekom Cloud betrachtet beide Links als voneinander unabhängig und kann daher nicht entscheiden, über welchen Link der Datenverkehr geleitet werden soll.

Was ist Equinix Cloud Exchange?

Equinix ist ein Unternehmen, das Services wie Colocation, Telehouse und Internet Exchange anbietet.

Equinix Cloud Exchange ist ein Produkt zur Verbindung von Public Clouds. Je nach Region können darüber aktuell mehr als 50 Public Clouds verbunden werden.

Kunden können sich von ihrem Colocation-Standort aus über Ports oder über Wide Area Network verbinden, um auf das ECX-Portal zuzugreifen. Im Portal können Sie aus allen marktüblichen Cloud-Lösungen und Standorten auswählen.

Kunden müssen einen Vertrag mit Equinix abschließen. In manchen Fällen bietet der Netzwerkanbieter dies als Managed Service an. Open Telekom Cloud ist nicht in der Lage, Ihnen diesen Managed Service anzubieten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Equinix-Webseite unter Equinix Cloud Exchange.


Kann ich auch mit meinem bevorzugten Netzwerkanbieter arbeiten, anstatt Telekom-Produkte zu nutzen?

First, you should check the option of using Equinix Cloud Exchange. In this case, your provider can establish the connection to an Equinix location with ECX as needed.

There is currently no option to connect a third-party MPLS network directly to Open Telekom Cloud. We are open to providers connecting their platforms to Open Telekom Cloud. To do so, they need to establish redundant links to our data centers in Biere and Magdeburg with 10 Gbit/s as a minimum requirement. In addition, they need to create interfaces based on our Open Telekom Cloud API set for private links.

If you need an Ethernet or Lambda line which is terminated in the Open Telekom Cloud, we only support 10 Gbit/s redundant lines to Biere/Magdeburg. In this case, the network provider is responsible for offering access to the PLAS ports we offer. Since there will be no contract between the network provider and Open Telekom Cloud, the customers themselves will have to take care of project management and are responsible for their connectivity to the Open Telekom Cloud edge routers.

Details zur Architektur

Ist die Architektur aktiv/aktiv oder aktiv/passiv angelegt?

Es sind stets zwei Links zur Open Telekom Cloud erforderlich (die einzige Ausnahme ist PLAS Ethernet Light – hier wird nur ein WAN-Link benötigt). Für alle anderen PLAS Ethernet-Optionen und PLAS Cloud Exchange müssen Sie selbst für die Verknüpfung zweier unabhängiger Links sorgen. Bei PLAS MPLS erfolgt dies automatisch zwischen Ihrem Netzwerkanbieter und PLAS. Sie buchen im Rahmen Ihres Vertrags eine Cloud-Verbindung bei Ihrem Netzwerkanbieter, aus technischer Sicht werden jedoch zwei redundante Links für Open Telekom Cloud genutzt.

Selbst wenn Sie stets über zwei physische und logische Links für PLAS verfügen, können Sie nur einen IP-Link zusätzlich verwenden. Der zweite ist immer der redundante Link und steht passiv für eventuelle Backup-Fälle bereit. Das bedeutet, dass nicht beide Links für Features wie Link Aggregation oder Load Balancing genutzt werden können.

Muss die Bandbreite des externen Netzwerks mit der Direct Connect- und PLAS-Bandbreite übereinstimmen?

Es gibt einen Unterschied zwischen der gewählten Bandbreite der externen Netzwerkverbindung und der Bandbreite der Open Telekom Cloud.

Normalerweise sollten die Bandbreiten identisch sein, es kann jedoch aus unterschiedlichen Gründen auch zu Abweichungen kommen – dies kann zu einer Unter- oder Überbuchung führen. Während eine Überbuchung ggf. unnötige Ausgaben verursacht, kann eine Unterbuchung aufgrund von Paketverlusten unter Umständen schwerwiegendere Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Open Telekom Cloud überprüft die Logik der zugrunde liegenden Buchungen grundsätzlich nicht.

Können Links aggregiert werden?

Momentan können wir leider keinen LAG-Service (Link Aggregation Group) anbieten. Im Rahmen einer nicht-standardmäßigen Variante können wir jedoch manuell bis zu fünf einzelne 1G-Links in einem VPC-Gateway aggregieren.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie diese Option in Anspruch nehmen möchten.

Kann ich eine oder zwei asymmetrische Links nutzen, um auf die Open Telekom Cloud zuzugreifen?

Grundsätzlich benötigen wir zwei redundante Links, da dies für die Aktiv-/Passiv-Architektur notwendig ist. Es wird nicht empfohlen, nur einen Link oder zwei unterschiedliche Bandbreiten zu nutzen. Zusätzlich sollte die Internetverbindung nicht als Backup verwendet werden.

Wenn Sie sich der potenziellen Auswirkungen einer nicht-redundanten Architektur bewusst sind und Sie kein SLA benötigen, kontaktieren Sie uns bitte für weitere Informationen zu alternativen Optionen.

Kann ich zwei unterschiedliche Standorte für die beiden erforderlichen Links nutzen?

Sie können die beiden Links an einem Standort einrichten oder den Datenverkehr auf zwei Standorte aufteilen. PLAS sieht nur zwei unterschiedliche Pfade, die über das EBGP-Protokoll gesteuert werden. Bitte beachten Sie, dass Sie in letzterem Fall immer noch über einen aktiven und einen passiven Link verfügen. Daher benötigen Sie zusätzlich noch ein Backup-Konzept auf Layer 3, das Sie selbst über das Backbone Ihres eigenen Rechenzentrums verwalten.

Kann ich PLAS als Site-to-Site-Netzwerk für meine Standorte und Rechenzentren nutzen?

PLAS wird nur für den Zugang zu Ihrer VPC in der Open Telekom Cloud verwendet. PLAS kann nicht als Routing-Instanz für die Verbindung zweier oder mehrerer Standorte genutzt werden. Wenn Sie jedoch vorhaben, ein virtuelles Overlay-Netzwerk zur Unterstützung solcher Architekturen zu verwenden, können Sie zusätzlich zu Ihren VMs mit virtuellen Routern arbeiten und die bestehende Konnektivität für den privaten sowie den Internetzugang nutzen. Bitte beachten Sie, dass diese Aktivitäten weder bei PLAS noch Direct Connect überprüft werden und dass Sie allein die Verantwortung für das Overlay-Netzwerk tragen.

Wie redundant ist PLAS selbst?

Jeder Teil des Systems ist redundant angelegt und über zwei Rechenzentren pro Region verteilt. Somit gibt es keinen Single Point of Failure. Beachten Sie die Redundanz-Logik Ihres Zugangsnetzwerks.

Kann ich Zugriff auf mehr als eine meiner VPCs erhalten?

PLAS ist sehr flexibel. Der Service verwendet ein QinQ-Protokoll für die Verbindung von Netzwerken. Somit können Sie viele VLANs mit einer oder unterschiedlichen VPCs verbinden.

Habe ich trotzdem Zugang zum Internet, wenn ich PLAS verwende?

Sie können stets über das Internet auf Ihre VPCs zugreifen. Wenn Sie jedoch ein VPN mit IPSec einrichten wollen, beachten Sie bitte, dass nur ein VPN pro Subnetz möglich ist. Sie müssen verschiedene Subnetze erstellen und diese mithilfe einer Firewall trennen, um Internet- und Privatverkehr voneinander zu trennen. Mit PLAS oder Direct Connect ist es NICHT möglich, ein IPSec-VPN einzurichten oder zu betreiben, wenn der Direct Connect-Link nicht verfügbar ist. Im Falle eines Ausfalls liegt die Verantwortung bei Ihnen.

Kann ich über PLAS einen Lastenausgleich nutzen?

PLAS unterstützt redundante Links im Aktiv/Passiv-Modus. Das bedeutet, dass Sie nur einen aktiven Link nutzen können. In einer komplexeren Konfiguration können Sie zwei Direct Connect-Instanzen mit PLAS in zwei unterschiedlichen VPCs verwenden und ein Adressschema für den Lastenausgleich einrichten. Wir empfehlen, den Lastenausgleich nach dem Netzwerk-Edge direkt vor Ihren Servern zu verwenden.

Wie viele Routing-Wege sind pro EBGP-Session möglich?

Sie können bis zu 100 Routing-Wege pro Session anbieten. Bei einer höheren Anzahl wird der Port deaktiviert. So werden die Cloud und Sie gegen Flooding abgesichert. Versuchen Sie, Routing-Wege zu aggregieren. Sollten Sie dennoch mehr Routing-Wege benötigen, kontaktieren Sie bitte den Service Desk.

Prozesse

Wie buche ich die Option Private Connectivity?

Wählen Sie zunächst einen Netzwerkkonnektor im Open Telekom Cloud-Portal und folgen Sie dem Dialog, um die logischen Verbindungen für Direct Connect und PLAS einzurichten. Bitte beachten Sie, dass Sie eine zweite VPC für Redundanz, Subnetze und virtuelle Gateways mit IP-Adressen erstellen müssen. Diese Parameter werden im Dialog abgefragt.

Nachdem Sie die Verbindung für das PLAS VPN und für PLAS Cloud Exchange erfolgreich eingerichtet haben, erhalten Sie eine ID. Diese ID wird als Token für Ihren ausgewählten Netzwerkanbieter oder die Austauschplattform gebraucht, um eine Verbindung zu Ihrem Open Telekom Cloud-Tenant herzustellen.

Beachten Sie, dass Sie zu diesem Zeitpunkt nur einen Vertrag mit der Open Telekom Cloud abgeschlossen haben. In jedem Fall benötigen Sie noch einen Vertrag für die Bereitstellung des ausgewählten Netzwerks. Diesen Vertrag erhalten Sie über Ihren Vertriebskanal, über den Sie normalerweise Netzwerkverträge abwickeln. Bei Verträgen mit IP-MPLS-VPN kann die Bereitstellung des Netzwerks durch den Netzwerkanbieter mindestens zwei Wochen bzw. bei Ethernet-Verbindungen mehr als sechs Wochen dauern.

Kosten für die Open Telekom Cloud-Ressourcen fallen erst an, nachdem die Services eingerichtet wurden. Bitte beachten Sie dies bei der Planung Ihrer Verbindung.

Wie lange wird es dauern, bis ich den Link verwenden kann?

Die automatisierte Einrichtung von Direct Connect und PLAS dauert nur einige Minuten, manuell nimmt sie einige Tage in Anspruch.

Da Netzwerkprodukte grundsätzlich unterschiedlich sind, fällt dieser Prozess auch jedes Mal anders aus.

Wenn Sie bereits Equinix Cloud Exchange verwenden, ist diese Lösung praktisch sofort nutzbar. Egal ob Sie von Frankfurt oder anderen europäischen Equinix-Standorten aus starten, die Einrichtung einer virtuellen Verbindung zur Open Telekom Cloud wird nicht mehr als ein paar Tage in Anspruch nehmen. Wenn Sie zum ersten Mal über einen Colocation Cage auf die Plattform zugreifen oder eine WAN-Verbindung einrichten möchten, wird dies um einiges länger dauern.

IntraSelect als verwalteter MPLS-Service ist die beste Wahl, falls Sie bereits dieses Netzwerk verwenden und es nur darum geht, einen Zugang zur Open Telekom Cloud zu ermöglichen. Dies erfolgt weitestgehend über APIs, für die Bereitstellung ist jedoch eine gründliche Vorbereitung erforderlich. Alles in allem wird die Einrichtung ca. zwei bis vier Wochen dauern.

Die erste Einrichtung des Secure Cloud Connect-Service dauert ein wenig länger, da Sie Ihren Standort über Teilnehmeranschlussleitungen mit der Plattform verbinden müssen. Dies nimmt normalerweise 8–15 Wochen in Anspruch. Für Erweiterungen mit neuen virtuellen Verbindungen zur Open Telekom Cloud müssen Sie mit ca. drei Wochen rechnen.

Die Einrichtung von Punkt-zu-Punkt-Layer-2- oder DWDM-Verbindungen wird ein paar Wochen dauern.

Dritt-Netzwerkanbieter nutzen Subunternehmer für den Zugang zur Open Telekom Cloud. Diese Herangehensweise ist jedoch nicht schneller.

Wenn Sie damit rechnen, dass die Bereitstellung des externen Netzwerks eine längere Zeit in Anspruch nehmen wird, sollten Sie mit der Einrichtung von Direct Connect und PLAS noch warten. Für die Nutzung der Direct Connect- und PLAS-Services fallen auch dann Stundenkosten an, wenn eine effektive Verwendung aufgrund des fehlenden externen Netzwerks nicht möglich ist. Sie sollten mit der Konfiguration von Schnittstellen zur Open Telekom Cloud erst dann beginnen, wenn Ihr Anbieter Sie über die Fertigstellung Ihres Netzwerks informiert hat.

Wie erhalte ich generell einen privaten Zugang zur Open Telekom Cloud?

  • Erstellen Sie eine Architektur einschließlich physischer Links, VPC-Struktur, IP-Adressschema sowie Sicherheits- und Redundanzmodell.
  • Kontaktieren Sie Ihre interne IT-Abteilung und Ihren Open Telekom Cloud-Administrator und geben Sie entsprechende Informationen weiter.
  • Entscheiden Sie, welche WAN-Architektur Sie verwenden wollen und welchen Anbieter Sie bevorzugen.
  • Informieren Sie sich bei Ihrem Anbieter, ob dieser in der Lage ist, Sie beim Zugang zur Open Telekom Cloud zu unterstützen.
  • Nun haben Sie einen Plan.
  • Handeln Sie mit Ihrem Netzwerkanbieter einen Vertrag aus und informieren Sie sich, wie lange die Einrichtung dauern wird.
  • Beginnen Sie mit der Einrichtung von Direct Connect in Ihrer VPC, je nachdem wie lange die Netzwerkerstellung dauert.
  • Richten Sie außerdem PLAS mit Ihren ausgewählten Optionen zu Ports und Bandbreite ein.
  • Informieren Sie Ihre Sicherheits- und IT-Abteilungen, dass Sie EBGP-Konfigurationen auf dem Customer-Edge-Router bzw. der Firewall einrichten müssen.
  • Überprüfen Sie, ob die Firewalls in Ihrem lokalen Netzwerk die verwendete IP-Adresse (Ihr Adressraum) durchlassen.
  • Prüfen Sie Ihre Verbindung, wenn alles vorbereitet ist.
  • Sollte die Verbindung nicht in Ordnung sein, erstellen Sie bitte ein Ticket, um herauszufinden, ob die Störung durch Ihr externes Netzwerk oder die Open Telekom Cloud verursacht wird.

Kann ich anfangen zu arbeiten, wenn die Ethernet-Verbindung steht?

Eine Verbindung über Ethernet (Layer-2-Service) bedeutet, dass es zwei einzurichtende Verbindungsschichten gibt. Die erste Schicht ist die Layer-2-Verbindung, die in Zusammenarbeit von Netzwerkanbieter und Open Telekom Cloud/PLAS eingerichtet wird.

Zusätzlich zur Layer-2-Verbindung muss ein EBGP zwischen dem PLAS-Router und dem Customer-Edge-Router und/oder der Firewall erstellt werden (siehe Abschnitt „Prozesse“: „Müssen Kunden selbst ein EBGP einrichten?“).

Zu guter Letzt müssen Sie zusätzlich zu dieser Router-zu-Router-Verbindung die Kommunikation zwischen Ihrem lokalen Netzwerk mit privaten IP-Adressen und Ihrer OTC-Umgebung herstellen, die ebenfalls über Ihre privaten IP-Adressen läuft und Ihrer Verantwortung unterliegt. Zusammengefasst sind Sie für die Adressen, Firewalls, die Sicherheitsgruppen und das Routing zwischen den Instanzen zuständig.

Sie können erst mit der Arbeit beginnen, wenn diese Punkte einsatzbereit und funktionsfähig sind.

Was genau ist die Service-ID, die im Dialog zur PLAS-Einrichtung erwähnt wird?

Wenn Sie einen PLAS-Link erstellt haben, erhalten Sie eine Service-ID als Sicherheit. Diese ID müssen Sie Ihrem Netzwerkanbieter zukommen lassen. Momentan überprüfen wir diese Service-ID in jeder API-automatisierten Schnittstelle zum Netzwerkanbieter, z. B. PLAS MPLS.

Was muss mein IP-Administrator über PLAS wissen?

Ihr Administrator muss darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass Sie Ihr Netzwerk mit der Open Telekom Cloud verbinden möchten – selbst wenn das Netzwerk von T-Systems oder der Deutschen Telekom verwaltet wird. Sie benötigen eventuell die Unterstützung des Administrators und es muss geprüft werden, ob die vorhandene Bandbreite des gesamten Netzwerks für mehr Datenverkehr geeignet ist. Zudem muss Ihr Administrator die Sicherheits- und Zugangsparameter Ihres LANs überprüfen.

Woher bekomme ich die VLAN-IDs, die ich im Buchungsformular für die PLAS-Verbindung angeben muss?

Wenn Sie ein Ticket erstellen, lassen wir Ihnen für alle Ethernet-basierten Optionen und für PLAS Cloud Exchange die S-Tag VLAN IDs für die Verbindung zu unseren PLAS-Routern in Biere und Magdeburg zukommen. Wir reservieren die IDs.

Wenn Sie eine PLAS-Option ausgewählt haben, die unsererseits keine S-Tag VLAN ID, sondern einen Port erfordert, senden wir Ihnen einen Port mit der entsprechenden IP-Adresse. Dafür müssen Sie ebenfalls ein Ticket erstellen. Diese Port-Adresse wird für drei Monate reserviert. Danach wird die Reservierung aufgehoben.

Müssen Kunden selbst ein EBGP einrichten?

Ja, Kunden müssen selbst ein EBGP auf ihren Routern einrichten, um sich mit der Open Telekom Cloud zu verbinden. Alle Ethernet-Produkte sind gegenüber Layer-3 transparent. Die BGP-Parameter sind im Buchungsformular für PLAS oder in Onlinedialogen zu finden. Lediglich im Falle von PLAS MPLS und geteilt verwalteten MPLS-Netzwerken übernimmt der Netzwerkanbieter diese Einstellungen.

Ist die Funktion des QinQ-C-Tags erforderlich?

C-Tags werden dazu verwendet, Ihren Datenverkehr zu trennen. Sie sind für die meisten Ethernet-basierten Optionen und IntraSelect erforderlich.

Bei einem Zugriff über eine Netzwerkplattform (wie Secure Cloud Connect o. Ä.) wird bei manchen PLAS-Optionen der S-Tag von der Plattform verwendet und der C-Tag kann vom Kunden gesetzt werden.

Bei der Verwendung von dedizierten 10G-Ports ist das nicht verpflichtend, sondern optional.

Was bedeuten die Begriffe, die in den Buchungsformularen verwendet werden?

Domainname  

Open Telekom Cloud-11010000001770

Gibt den Domainnamen an. Weitere Informationen dazu, wie der Domainname abgerufen werden kann,
finden Sie unter "Obtaining the Domain Name".

Region

eu-de

Gibt die Region an, in der Direct Connect eingerichtet wurde. Weitere Informationen dazu, wie die Region abgerufen werden kann, finden Sie unter "Obtaining the Region".

VPC-ID

39fd08c9-2291-452e-bdcf-15391f04fe27

Gibt die VPC-ID an. Weitere Informationen dazu, wie die VPC-ID abgerufen werden kann, finden Sie unter
 "Obtaining the VPC ID".

Projektname

eu-de

Gibt den Projektnamen an. Weitere Informationen dazu, wie der Projektname abgerufen werden kann, finden Sie unter "Obtaining the Project Name".

Porttyp

1GE

Gibt den Porttyp an.

Der Wert kann entweder 1GE oder 10GE sein.

Lokales 
Subnetz

172.17.0.0/24

Gibt das Subnetz-Segment der lokalen VPC an, die über die Direktverbindung verbunden ist..

Es können maximal 25 lokale Subnetze konfiguriert werden.

Das lokale und das Remote-Subnetz können sich nicht im selben Netzwerksegment befinden.

Remote- Subnetz

172.16.0.0/24

Gibt das Tenant-Subnetz an.

Der Wert muss eine private IP-Adresse mit einer Subnetzmaske sein. Mehrere Subnetze werden durch Kommas (,) getrennt.

Es können maximal 50 Remote-Subnetze konfiguriert werden.

Das lokale und das Remote-Subnetz können sich nicht im selben Netzwerksegment befinden.

Bandbreite

100 Mbit/s

Gibt die Bandbreite an.

Der maximale Wert ist 10 Gbit/s.

Name

Conn-EC-Biere


Conn-EC-Magdeburg

Gibt den Namen der Direktverbindung an.


Der Wert ist eine Zeichenkette von maximal 64 Zeichen, die Buchstaben, Ziffern, Unterstriche (_) und Bindestriche (-) enthalten kann.


Preisgestaltung und Abrechnung

Wie sieht die Preisgestaltung für eine private Verbindung über PLAS aus?

Beachten Sie bitte, dass der Netzwerkanbieter sämtliche Kosten für das Netzwerk berechnet, das im PLAS-Port im OTC-Rechenzentrum endet. Für die vom Cloud-Exchange-Anbieter bereitgestellten Services fallen unter Umständen zusätzliche Kosten an.

Bei PLAS und Direct Connect wird Ihnen Folgendes berechnet:

  • Installation von Direct Connect (einmalige Gebühr)
  • Direct Connect-Port (pro Stunde)
  • Direct Connect-Bandbreite (pro Stunde)
  • Installation des PLAS-Ports (einmalige Gebühr)
  • PLAS-Portgröße (pro Stunde)
  • PLAS-Bandbreite (pro Stunde)

Das aktuelle Gebührenmodell gibt an, ob ein bestimmter Posten separat berechnet, mit anderen Posten zusammengenommen oder gar nicht berechnet wird (z. B. aufgrund von redundanter Nutzung etc.).

Der Preisrechner der Open Telekom Cloud ist die einfachste Art und Weise, um sich einen Überblick über die Kosten zu verschaffen. Hinweise zur korrekten Verwendung des Preisrechners finden Sie in der Anleitung im Abschnitt „Preisrechner“.

Preisunterschiede zwischen den unterschiedlichen PLAS-Optionen bestehen nicht, auch wenn Sie unter verschiedenen technischen Optionen wählen können.

Beim Preisvergleich mit unseren Wettbewerbern beachten Sie bitte, dass es sich bei all unseren Preisen um Pauschalpreise handelt. Für den Datentransfer von und auf das System fallen keine zusätzlichen Kosten an. Das ist das einzige Modell, mit dem Sie die tatsächlichen Kosten vorab kalkulieren und berechnen können.

Wann beginnt und endet die Abrechnung für PLAS?

Die Abrechnung beginnt, sobald Sie die Ports über das Portal einrichten. Bitte beachten Sie, dass wir nicht sehen können, ab welchem Zeitpunkt und wie Sie die Ports verwenden. Wenn absehbar ist, dass die Einrichtung Ihrer PLAS-Verbindung bei Ihrem Netzwerkanbieter etwas länger dauern wird, kontaktieren Sie diesen bitte, bevor Sie PLAS verwenden.

Die Abrechnung für Direct Connect und PLAS wird unverzüglich gestoppt, sobald Sie die Direct Connect- und PLAS-Instanzen im Portal löschen. Bitte beachten Sie auch in diesem Fall, dass hier keine Verknüpfung zu den Verträgen mit Ihrem Netzwerkanbieter besteht. Diese Abstimmung liegt in Ihrer Verantwortung.

Servicelevel

Welche Service Level Agreements (SLAs) gibt es?

Es gibt kein umfassendes SLA, das all Ihre Cloud-Endpunkte bis hin zu Ihrem lokalen LAN abdeckt. Vielmehr setzt sich das SLA aus verschiedenen Teil-SLAs zusammen.

In der Regel haben Sie mindestens zwei Produkte. Eines ist das Netzwerkprodukt und das andere ist die Open Telekom Cloud. In diesem Fall verfügen Sie über zwei unterschiedliche SLAs. Ist ein Cloud Connectivity Broker wie Equinix involviert, verfügen Sie eventuell sogar über drei Verträge, falls der Netzwerkanbieter keinen Managed Service hierzu anbietet.

Es gibt also kein SLA, das alle Bereiche abdeckt. Sie verwenden zwei Produkte mit zwei Verträgen und separaten SLA-Parametern. Das SLA des Netzwerks basiert auf unterschiedlichen Aspekten. Sie können die Netzwerk-SLAs verbessern, indem Sie eine fehlerresistente Architektur nutzen.

Das Netzwerk-SLA wird vom Netzwerkanbieter festgelegt, mit dem Sie den Vertrag abschließen. Cloud Connectivity Broker haben ebenfalls ihr eigenes SLA.

Für die Open Telekom Cloud haben sie im Allgemeinen ein SLA für den Zugriff auf die Open Telekom Cloud über den PLAS-Service. Die Angaben stellen den Service dar, nicht die einzelnen Ports. Es zählt also nur, wenn Sie redundanten Zugang zu zwei Rechenzentren und zwei AZs in einer Region haben.

Fragen zu Netzwerkfunktionen der Open Telekom Cloud

Was ist Direct Connect?

Direct Connect dient zur Herstellung einer Verbindung zwischen einem virtuellen Router in Ihrer VPC zu einem virtuellen Gateway am Rand der Open Telekom Cloud. Das Gateway ist mit dem PLAS (Private Link Access Service) verbunden, der wiederum eine Verbindung zu einem externen Netzwerk herstellt. Zusammengefasst bedeutet das, dass Direct Connect und PLAS eine private Verbindung von Ihrem Rechenzentrum zu Ihrer VPC in der Open Telekom Cloud ermöglichen. Direct Connect kann nur auf eine VPC zugreifen. Sie können jedoch VPC Peering oder VPC Endpoint nutzen, um Ihren Datenverkehr auf andere VPCs zu leiten.

Weitere Informationen finden Sie in der Beschreibung zum Direct Connect Endpoint Service.

Was ist VPC peering?

VPC Peering ist eine interne Netzwerkfunktion der Open Telekom Cloud und nicht in PLAS enthalten. Die Funktion wird verwendet, wenn Sie Zugang zu mehr als einer VPC in Ihrem Tenant (Account) benötigen. Der gesamte Datenverkehr wird zu Ihrem virtuellen Gateway in der VPC geleitet, in der Sie Direct Connect erstellen. Anschließend können Sie verschiedene weitere VPCs verbinden und den Datenverkehr auf diese weiterleiten. Das Routing ist abhängig von den VLAN-Strukturen, die für den Datentransfer über das Netzwerk verwendet werden. Für die Trennung Ihrer Architekturen können Sie Sicherheitsgruppen und/oder Firewalls nutzen.

Detailliertere Informationen hierzu finden Sie in der Beschreibung zum VPC Peering Service.

Was ist VPC endpoint?

VPC Endpoint bietet mehr Funktionen als VPC Peering.

Die Open Telekom Cloud selbst bietet VPC-Endpunktservices, die wie geteilte Instanzen funktionieren und die ohne öffentliche IP-Adressen über eine VPC zugänglich sind. Diese Services beinhalten sowohl OBS als auch DNS.

Bei der Einrichtung Ihrer eigenen Architektur ist es sehr wichtig, dass Sie beliebige IP-Adressen innerhalb Ihrer VPC, anderer VPCs oder Tenants verbinden können. Sie können komplexe Netzwerktopologien erstellen, einschließlich administrativer und Sicherheitsservices.

VPC Endpoint ist nicht in PLAS eingeschlossen, hilft Ihnen jedoch bei der Abwicklung des Datenverkehrs zwischen Direct Connect, Edge und anderen Instanzen. Detailliertere Informationen hierzu finden Sie in der Beschreibung zum VPC Endpoint Service.

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