Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Preismodelle: Computing & Container

Auf den Cent genau und immer fair berechnet

So funktioniert Ihre Monatsrechnung für Computing und Container

Für das Kernangebot der Elastic Cloud Server stehen über stundenbasierte Pay-as-you-go-Modelle hinaus noch vergünstigte Reserved-Modelle zur Verfügung. Hier können Nutzer*innen Nachlässe von bis zu 60 Prozent erzielen, wenn Sie Ressourcen über 12, 24 oder 36 Monate hinweg bezahlen. Dabei sind zwei Rabattmodelle möglich: eine monatliche Abschlagszahlung oder die Vorfinanzierung des gesamten Zeitraums (Upfront). Im Upfront-Modus werden die höchsten Rabatte erzielt.


Elastic Cloud Server (ECS)

Pay-as-you-go

Grundsätzlich wird nach dem Stunden-Abrechnungsmodell nur die Zeit in Rechnung gestellt, zu der die bestellten Instanzen aktiv, also im Status „running“, sind.
Hinweis: Werden die Instanzen gestoppt, fallen weiterhin Kosten für den verbundenen Elastic Volume Storage (EVS) und Elastic IP an! Diese müssen separat gelöscht werden. Flavors, die bereits über eine integrierte Festplatte oder Grafikkarte verfügen, werden auch dann noch weiter verrechnet, wenn sie im Status „stopped“ stehen (Bare Metal Server, einige High Performance Flavors sowie Disk-intensive Flavors und GPU-Flavors).
Für jede Art von VM (Flavor plus Betriebssystem) wird ein eigener Abrechnungsposten erstellt: Ein s3 flavor mit CentOS und ein s3 Flavor mit Windows werden separat erfasst, nicht aber mehrere s3 Flavors desselben Typs mit Open-Linux-Derivaten. Die Nutzungszeit der einzelnen VMs wird im Sekundentakt erfasst und im Laufe des Kalendermonats summiert. Die Gesamtzeit in Stunden kommt zur Abrechnung.

Open Telekom Cloud Pay as you Go

Beispiel „Aufsummierung der Nutzungszeit“

Sie verwenden im Laufe des Juni mehrere ECS-Instanzen s2.xlarge.2 (4 vCPU, 8 GB RAM). Eine am 10. Juni für 2:30 h, eine am 12. Juni für 1:30 h, zwei am 15. Juni für 0:45 h, eine für 12:15 h am 20. Juni.

2,5 h + 1,5 h + 2 x 0,75 h + 12,25 h = 17,75 h
17,75 Stunden und die Anzahl der Ressourcen, die diese Zeit über gelaufen sind,
erscheinen auf der monatlichen Abrechnung.

Die Verbrauchszählung stoppt mit dem Zeitpunkt, zu dem die Instanz nicht mehr aktiv, also im Status „stopped“, ist. Sie muss dazu nicht aus der Konsole gelöscht werden. Der Einsatz des Autoscalers ändert daran nichts: Wird der Autoscaler genutzt, um Instanzen zu starten oder zu stoppen, dann werden diese so verrechnet, als wären sie manuell gestartet worden.

Beispiel „Pay-as-you-go“

Sie starten am 1. April um 10 Uhr eine ECS-Instanz s2.xlarge.4 (4 vCPU, 16 GB RAM) mit CentOS. Am 5. April um 9 Uhr starten Sie eine zweite Instanz des gleichen Typs. Beide Instanzen laufen bis zum 10. April um 12:20 Uhr und werden dann gestoppt. Die Basiskosten für die Instanz betragen 19,9 Cent/Stunde.

Open Telekom Cloud Pay as you Go

Sie nutzen am 11. November eine ECS-Instanz v2 s2.large.1 (2 vCPU, 2 GB RAM) für 3:30 Stunden. Am 12. November nutzen Sie zwei derartige Instanzen für 1:45 Stunden. Am 13. November nutzen Sie die beiden Instanzen gemeinsam mit einer ECS-Instanz v2 s2.large.8 (2 vCPU, 16 GB RAM) für 2:20 Stunden. Alle Instanzen werden mit einer Open-Linux-Variante betrieben.

Open Telekom Cloud Pay as you Go

Reserved

Reserved-Instanzen sind nicht für alle Flavors verfügbar. Die Leistungsbeschreibung stellt die verfügbaren Instanzen en detail dar. Reserved-Instanzen können für die Dauer von 12, 24 oder 36 Monaten reserviert werden. Sie sind nicht auf eine spezifische Instanz, sondern nur auf den Instanz-Typ festgelegt und werden auch dann verrechnet, wenn die Instanz abgeschaltet ist. Nutzer*innen erwerben ein Guthaben, das der ununterbrochenen Nutzung einer Instanz des gewählten Typs im gewählten Zeitraum entspricht. Dieses Guthaben wird auf die einzelnen Monate des Vertragszeitraums verteilt (Tage des jeweiligen Monats x 24 Stunden – selbstverständlich werden Sommer- und Winterzeit berücksichtigt). Laufzeitbeginn ist immer am Bestelltag um 0:00 Uhr. Wird ein Reserved-Paket im Laufe des Monats bestellt, wird nur der Anteil des verbleibenden Monats abgerechnet. Im letzten Monat der Nutzung des Reserved-Pakets wird ebenfalls nur anteilig der Nutzungszeitraum in Rechnung gestellt. Reserved-Pakete werden nicht automatisch verlängert: Wird die Instanz nicht für den kompletten Monat genutzt, verfällt das für diesen Monat nicht genutzte Kontingent und kann auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt des Reservierungszeitraums in Anspruch genommen werden. Allerdings ist es möglich, im Laufe eines Monats statt einer Instanz über den gesamten Zeitraum, zwei Instanzen für Teilzeiträume zu nutzen. Die Nutzung von Kapazitäten über das bestellte Maß hinaus wird im Elastic-Modus zusätzlich abgerechnet.

Open Telekom Cloud Preismodell Reserved

Beispiel 1

Sie reservieren am 28. Januar eine ECS-Instanz s2.xlarge.8 (4 vCPU, 32 GB RAM) für 12 Monate. Im Februar nutzen Sie zwei ECS-Instanzen des bestellten Typs gleichzeitig vom 3. Februar 8:00 Uhr bis zum 17. Februar 9:20 Uhr. Die über das Monatskontingent von 672 Stunden hinausgehende Nutzung (2:40 Stunden) wird im Elastic-Modus abgerechnet.

Open Telekom Cloud: Elastic Cloud Server (ECS) Reserved

Jederzeit ist ein Upgrade auf einen größeren Instanz-Typen möglich. Ebenfalls sind Sie in der Lage, während der Laufzeit von einer alten Generation der ECS auf eine neuere Generation oder einen leistungsfähigeren Flavor zu wechseln, also z.B. von einer c3-Instanz auf eine c4 oder von s2 auf c3. Die Vertragslaufzeit bleibt identisch. Die Abrechnung der bereits genutzten Zeit des Reserved-Pakets erfolgt tagesgenau mit dem alten Kostensatz (Tagessatz des Monatspreises x abgelaufene Tage). Das neue Paket gilt bis zum ursprünglich vereinbarten Laufzeit- Ende und wird ebenfalls tagesgenau abgerechnet. Das Upgrade können Sie über den Service Desk beauftragen.

Beispiel 2

Sie konfigurieren eine ECS-Instanz s2.large.4 (2 vCPU, 8 GB RAM, SUSE Linux) in der Open Telekom Cloud und nutzen diese ab dem 2. Mai, 8:00 Uhr, durchgehend. Ab dem 15. Mai, 9:00 Uhr, bestellen Sie ein Reserved- Paket für diesen Instanz-Typ, das ab dem 15. Mai rückwirkend ab 0:00 Uhr für 12 Monate gilt. Am 1. Juni wird um 10:00 Uhr eine zweite Instanz des gleichen Typs gestartet, um eine Auslastungsspitze abzufangen (Autoscaler). Diese wird mit der ersten nach genau 12 Tagen wieder gestoppt. Am 20. Juni um 8:00 Uhr starten Sie die erste Instanz erneut. Am 29. Juli um 17:00 Uhr wird die laufende Instanz abgeschaltet.

Open Telekom Cloud: Elastic Cloud Server (ECS) Reserved

Im Reserved-Upfront-Modus wird am Anfang der Laufzeit ein fixer Betrag in Rechnung gestellt. Im Gegensatz zu den regulären Reserved-Angeboten ist es hierbei nicht möglich, auf eine größere Instanz oder eine neuere Generation zu wechseln. In den Folgemonaten sind die Reserved-Upfront-Instanzen auch auf der Rechnung als Reserved- Upfront-Paket zu sehen, ohne dass eine Verrechnung stattfindet. Das Guthaben wird über den gewählten Zeitraum hinweg aufgebraucht. Dabei steht pro Monat immer der anteilige Betrag zur Verfügung (Stunden x Tage). Der einzige Unterschied zu dem oben skizzierten Beispiel ist, dass der Komplettbetrag für 8.760 Stunden (365 Tage x 24 Stunden) am Ende des Monats der Beauftragung in Rechnung gestellt wird.

Dedicated Host (DeH)

Auf der Open Telekom Cloud sind auch Dedicated Hosts verfügbar. Auf diesen reservierten Ressourcen können im Rahmen der technischen Rahmenbedingungen mehrere eigene virtuelle Maschinen (VM) aufgesetzt und modifiziert werden. Auf der Abrechnung werden nur die Lizenzen für die VMs ausgewiesen, bei Open Linux entstehen keine Kosten. Für Dedicated Hosts gelten dieselben Abrechnungsmodelle wie für die ECS: Elastic und Reserved bzw. Reserved Upfront mit den für die Hosts geltenden Tarifen.

Image Management Service (IMS)

Die Nutzung des Image Management Service ist kostenfrei. Aber bei der Ablage privater Images fallen Kosten für den genutzten Object Storage (OBS) an. Diese Kosten werden in den Abrechnungsposten OBS integriert. Traffic-Kosten entstehen nicht; ebenso ist die Ablage der Public Images selbstverständlich komplett kostenfrei.

Cloud Container Engine (CCE)

Die Cloud Container Engine (CCE) wird auf der Open Telekom Cloud auch als Computing-Dienst eingestuft. Für bis zu 50 Nodes (nicht HA) ist CCE kostenlos. Wird ein größeres Cluster oder ein HA Cluster aufgesetzt, fallen Stündlich kosten für die Nutzung des Services an. CCE bedient sich der ECS Instanzen, daher erscheinen bei CCE Nutzung auch die nach Bedarf genutzten ECS-Instanzen auf der Rechnung. Für die von CCE genutzten Instanzen können ebenfalls Reserved Pakete bestellt werden. Da der Service den Autoscaler verwendet, sollte vorab genau der Bedarf bestimmt werden. Durch die flexible Nutzung der im Reserved-Paket enthaltenen Kontingete harmoniert das Modell auch gut mit dem cloud-nativen CCE.

24/7 Service
Nutzen Sie unser Beratungsangebot!

Kostenlos und durch Experten.

Wir beantworten Ihre Fragen zu Testmöglichkeit, Buchung und Nutzung – kostenfrei und individuell. Probieren Sie es aus!
Hotline: 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

0800 33 04477 aus Deutschland
+800 33 04 47 70 aus dem Ausland
  • Die Open Telekom Cloud Community

    Hier treffen sich Nutzer, Entwickler und Product Owner um sich zu helfen, auszutauschen und zu diskutieren.

    Jetzt entdecken

  • Telefon

    Kostenfreie Experten-Hotline

    Unsere zertifizierten Cloud-Experten stehen Ihnen mit persönlichem Service zur Seite.

    0800 33 04477 (aus Deutschland)

    +800 33 04 47 70 (aus dem Ausland)

    24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche

  • E-Mail

    Unser Kunden-Service steht Ihnen per E-Mail-Support kostenlos zur Verfügung.

    E-Mail schreiben