Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

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Erfolgsrezept für lokale Fachhändler: Persönlicher Kontakt, digitale Ladentheke

In diesem Artikel lesen Sie,

  • wie ein mittelfränkisches Unternehmen kleinen Fachhändlern dabei hilft, ihre lokalen Kompetenzen mit digitalen Mitteln zu erweitern,
  • welche Rolle Cloud-Container dabei spielen und
  • warum Vertrauen dabei oberste Priorität hat.

Der deutsche Handel hat Nachholbedarf: Beim Digitalisierungsindex Mittelstand 2018 der Deutschen Telekom erreichten deutsche Handelsunternehmen nur 50 von 100 möglichen Punkten. Das sind fast 10 Prozent weniger als der Durchschnitt. Dabei ist der Digitalisierungsdruck hoch, besonders im stationären Einzelhandel: Laut einer Analyse des Datenportals Statista kaufen 44 Millionen Menschen regelmäßig bei Amazon ein – das entspricht drei Vierteln aller 60 Millionen deutschen Internetnutzer.

„Dennoch sollten Einzelhändler nicht den Fehler begehen, zu versuchen, Online-Riesen wie Amazon Konkurrenz zu machen“, sagt Digitalexperte Udo Latino. „Lokale Fachhändler sollten stattdessen ihre Stärken ausspielen. Denn sie haben ihre lokale Präsenz und einen direkten Draht zum Kunden, den reine Online-Händler nicht haben. Wenn sie diese Kompetenz mit intelligenten, digitalen Tools kombinieren, haben sie ein Alleinstellungsmerkmal und damit einen echten Vorteil gegenüber reinen E-Commerce-Anbietern.“ 

Ein Foto der beiden brodos.net-Geschäftsführer Felix Dingermann und Udo Latino, die beide in einem schwarzen Ledersessel sitzen Helfen Fachhändlern bei der Digitalisierung: die beiden brodos.net-Geschäftsführer Felix Dingermann (links) und Udo Latino.

Ladentheke digital verlängern

Udo Latino ist Geschäftsführer von brodos.net – einem Unternehmen, das lokalen Fachhändlern hilft, dieses Potential zu heben: brodos.net hat eine Omnichannel-Plattform für Fachhändler entwickelt, die sie aus der Open Telekom Cloud bereitstellen. Damit können Fachhändler ihr lokales Geschäft digital expandieren. Zum Beispiel mit einem CRM-System, mit dem sie den Kontakt zu ihren Kunden pflegen. Einer Shop-Software, mit der auch kleine Fachhändler ihre Produkte online verkaufen können. Oder mit Touchscreens, mit denen sie ihre Ladentheke vor Ort digital um hunderte Produkte erweitern können. Die Omnichannel-Plattform ist bei deutschen Fachhändlern sehr gefragt.

Zu Beginn stellte das fränkische Unternehmen nämlich seine Omnichannel-Plattform aus eigenen, on-premises betriebenen Ressourcen bereit. Einer der Gründe dafür: brodos.net legte schon immer größten Wert auf IT-Security und Datenschutz. Schließlich verwaltet brodos.net als Plattformanbieter die Daten seiner Kunden, die ihr höchstes Gut sind. Und besonders lokale Fachhändler sind auf das Vertrauen und die Treue ihrer Kundschaft angewiesen. Doch um noch schneller skalieren und wachsen zu können, wollte brodos.net die eigene IT um Kapazitäten aus der Cloud ergänzen.  

Deutsche Cloud statt US-Hyper-Scaler

Um die hohe Nachfrage noch besser bedienen zu können, ohne Abstriche in Sachen Sicherheit und Datenschutz zu machen, hostet brodos.net seine Omnichannel-Plattform inzwischen in der skalierbaren Open Telekom Cloud. Doch warum ausgerechnet in der Public Cloud der Telekom und nicht bei einem anderen, großen Cloud-Anbieter? „Eine zentrale Rolle spielte das hohe Maß an Datensicherheit und Datenschutz, das die IT-Ressourcen aus den mehrfach zertifizierten Rechenzentren in Sachsen-Anhalt bieten“, sagt Geschäftsführer Latino. „Kunden vertrauen uns sehr sensible Daten an. Vertrauen spielt daher die zentrale Rolle in unserem Geschäft. Es gibt Projekte und Kunden, die würden wir ohne eine derartige, vertrauenswürdige Cloud-Basis wohl kaum gewinnen.“

Technische Aspekte spielten ebenfalls bei der Entscheidung zugunsten der Open Telekom Cloud eine wesentliche Rolle für brodos.net. So profitiert das Unternehmen beispielsweise von der Cloud Container Engine (CCE) auf Basis von Kubernetes – einem Container-Framework, mit dem Entwickler Container schnell und einfach provisionieren können; sowohl mit virtuellen Maschinen als auch mit Bare Metal Servern. „Wir hätten auch unser eigenes Container-Framework aufsetzen können, doch das wäre ungleich komplexer und zeitaufwändiger gewesen“; sagt Felix Dingermann, Geschäftsführer Business Development bei brodos.net. Außerdem nutzt brodos.net virtuelle Maschinen aus dem Elastic Cloud Server-Angebot (ECS), den Relational Database Service (RDS), den Object Storage Service (OBS) sowie den Elastic Load Balancer (ELB). Für die Open Telekom Cloud sprach aus Sicht von brodos.net außerdem die Software-Architektur OpenStack, die für ein geringes Vendor-Lock-in-Risiko sorgt.

Performance gesteigert, Verfügbarkeit erhöht

Mithilfe der IT-Ressourcen aus der Open Telekom Cloud konnte brodos.net nach eigenen Angaben die Rechen-Performance der Systeme um rund 40 Prozent steigern. Außerdem profitiert brodos.net von einem hohen Maß an Ausfallsicherheit. Denn die Open Telekom Cloud bietet eine garantierte Verfügbarkeit von 99,95 Prozent.

Ein Angebot, das offenbar ins Schwarze trifft: Mehr als 1.000 Fachhändler beziehen Komponenten der Omnichannel-Plattform von brodos.net inzwischen aus den Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt. Außerdem konnte das Unternehmen die Omnichannel-Lösung auch auf andere Branchen ausweiten. Zu Beginn ausschließlich für lokale Fachhändler im Bereich Mobilfunk entwickelt, bietet brodos.net das System und seine Komponenten mittlerweile auch in den Bereichen Sanitär, Fahrräder, Mode und Möbel an. Weitere Branchen, aber auch neue Märkte sollen folgen: Neben dem deutschsprachigen Raum will brodos.net seine Lösung auch in anderen europäischen Ländern anbieten. „Mit den skalierbaren IT-Ressourcen der Open Telekom Cloud“, sagt Latino, „sind wir technologisch dafür jedenfalls bestens gerüstet.“


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