Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

So geht’s: Cloud-Ressourcen mit OpenStack automatisch orchestrieren

von Redaktion

82 Prozent der Unternehmen nutzen OpenStack oder planen, das zu tun: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Softwareherstellers SUSE LINUX unter knapp 1.500 IT-Leitern internationaler Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern. Das Cloud-Betriebssystem wird immer beliebter – so auch die Open Telekom Cloud auf Basis des offenen Standards. Doch wie funktioniert OpenStack eigentlich im Detail?

Das System ist modular aufgebaut. Mithilfe eines Dashboards stellen Anwender verschiedene Software-Bestandteile zusammen und verwalten sie zentral. Die Basiskomponenten haben Namen wie Nova, Neutron oder Swift und beschreiben zentrale Cloud-Services wie Rechenleistung, Speicherplatz und Vernetzung.

HEAT-Modul als Cloud-Orchestrierungs-Tool

Die Komponente, die für die Zusammenstellung der einzelnen IT-Ressourcen zuständig ist, heißt HEAT. Ein Service, der sich sowohl manuell vom Nutzer als auch automatisch von Maschinen bedienen lässt und mit dem Anwender IT-Ressourcen, virtuelle Maschinen (VMs) oder Anwendungen anfordern, verwalten und wieder abbestellen. Hierfür verwendet HEAT vordefinierte Textdateien, sogenannte Templates.

In diesen Templates legt der Nutzer fest, welche IT-Ressource mit welchen spezifischen Eigenschaften er genau für seine Cloud anfordern möchte. Stellt er später fest, dass er die identische Ressource noch einmal benötigt, kann er einfach die Vorlage erneut benutzen – und das spart viel Zeit und Mühe.

HEAT verstehen: die häufigsten Begriffe

  • Template: beschreibt die Eigenschaften der angeforderten virtuellen Maschine (VM), definiert die darin enthaltenen Bestandteile sowie die Beziehungen zwischen den einzelnen Komponenten
  • Ressource: ist das spezifische von HEAT kreierte Objekt, wie zum Beispiel eine VM oder eine bestimmte Menge Speicherplatz
  • Stack: ist eine Gruppe verbundener Ressourcen, die mit einem Template angefordert und mit den entsprechenden HEAT-Kommandos verwaltet werden
 

Der einfache Einstieg in HEAT

„Mit HEAT definiert der Anwender in einem Template, wie die von ihm benötigte IT-Infrastruktur aussehen soll“, sagt Open-Telekom-Cloud-Expertin Daniela Ebert. „Die Kommando-Zeilen sagen der HEAT-Engine, was sie tun soll; sie macht dann den ganzen Rest der Arbeit. Am Ende hat dann der Nutzer die Ressourcen wie virtuelle Maschinen einfach zu seiner Verfügung.“

Dabei hat das Template immer denselben Aufbau:

  • Template-Version: Mit jedem neuen OpenStack-Release gibt es auch immer neue Template-Versionen. Daher sollten Nutzer darauf achten, dass unter diesem Punkt auch immer die aktuellste Versionsnummer steht; denn sonst arbeiten sie möglicherweise mit einer veralteten Version – und profitieren damit nicht vom vollen Funktionsumfang.
  • Description: Dies ist eine optionale Angabe, die dem Nutzer beschreibt, was das Template tut.
  • Parameters: Hier definiert der Anwender alle nötigen Eigenschaften, etwa Sicherheit oder das verwendete Netzwerk betreffend.
  • Resources: Dieser zentrale Teil definiert, welche IT-Ressourcen erstellt werden.
  • Outputs: In dieser Zeile bestimmt der Anwender das gewünschte Ergebnis.
Ein Screenshot eines leeren Heat-Templates
Leere Hülle, viel dahinter: Heat-Templates vereinfachen die Orchestrierung in der Cloud erheblich
 
Ein Screenshot eines ausgefüllten Heat-Templates
Professionell provisionieren: So sieht ein Template aus, mit dem Anwender eine virtuelle Maschine erstellen

Die VM im Beispiel, das auf den Screenshots zu sehen ist, trägt den Namen „my_instance“ und ist ein OS Nova Server. Ihre Eigenschaften sind unter „properties“ aufgeführt, etwa der gewünschte Open-Telekom-Cloud-Flavor oder der Name des verwendeten Netzwerks. Das Ergebnis ist eine VM mit IP-Adresse zum Log-in. Ist das Template einmal erstellt, kann es jederzeit einfach kopiert und erneut genutzt werden. So kostet es Anwender weniger Zeit, immer neue VMs mit identischen Eigenschaften anzufordern.

Auf dem OpenStack Summit 2017 in Boston hat Daniela Ebert von T-Systems Schritt für Schritt vorgeführt, wie die Arbeit mit HEAT funktioniert:


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