Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Disaster Recovery in der Cloud

Nach einem Vorfall wie einem Brand oder einem Virenangriff ist eine schnelle Wiederaufnahme des Betriebs entscheidend. Dafür ist eine Disaster-Recovery-Site notwendig, die als Backup dient und ausgefallene Systeme rasch ersetzen kann. Dienste, die Disaster Recovery in der Open Telekom Cloud realisieren, geben Ihrem Unternehmen hohe Sicherheit und entlasten zugleich Ihre IT von der Pflege redundanter Rechenzentren. Entscheidend ist dabei der Datenschutz: Denn ein Backup enthält meist personenbezogene Daten. Die Open Telekom Cloud entspricht nicht nur der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), sondern ist zudem unter europäischem Management – und damit dem Zugriff ausländischer Behörden entzogen. Zudem können ihre Dienste auf Wunsch so konfiguriert werden, dass sie den 2018 verschärften Kriterien für Georedundanz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik entsprechen.

Disaster Recovery in der Open Telekom Cloud

Drei gute Gründe für Disaster Recovery in der Open Telekom Cloud

Höchste Standards

Höchste Standards

Unser Netz aus Zwillings-Rechenzentren gehört zu den modernsten und sichersten der Welt.

Europäischer Datenschutz

Europäischer Datenschutz

Unsere Anlagen speichern Daten ausschließlich in der EU und sind unter europäischem Management.

Sicherheit durch Georedundanz

Sicherheit durch Georedundanz

Standorte in Deutschland und den Niederlanden schaffen Sicherheit selbst bei katastrophalen Ereignissen.


Das bietet Ihnen Disaster Recovery in der Open Telekom Cloud

Georedundanz sorgt für höchste Sicherheit

Erdwälle gegen Brachialangriffe, meterhohe Sicherheitszäune und Redundanz durch paarweisen Aufbau: Unsere Rechenzentren gehören zu den modernsten und sichersten der Welt. Zusätzliche Sicherheit entsteht durch den räumlichen Abstand zwischen ihren Standorten: Drei befinden sich in Deutschland in Magdeburg und Biere, zwei weitere bei Amsterdam. Somit erfüllen unsere Rechenzentren auch die 2019 vom BSI verschärften Kriterien für Georedundanz.

Georedundanz sorgt für höchste Sicherheit

Disaster Recovery nach europäischen Datenschutzvorschriften

Bei der Einrichtung einer Disaster-Recovery-Site, die Kundendaten aufnehmen soll, ist es entscheidend, dass diese auch den europäischen Regelungen zum Datenschutz – wie der DSGVO – entspricht.
Ihr Geschäftsmodell erlaubt ausschließlich Datenverarbeitung in Deutschland? Wir stellen Ihnen Ressourcen in der Open Telekom Cloud mitsamt Datensicherung in ausschließlich deutschen Rechenzentren zur Verfügung. Dabei ist unsere Datenschutz-Kompetenz zertifiziert: Als einer der ersten Provider haben wir das Zertifikat TCDP 1.0 (Auditor) erhalten.

Disaster Recovery nach europäischen Datenschutzvorschriften

Unser Ziel: Zero Outage

Zero Outage ist unser Qualitätssicherungsprogramm mit einem klaren Ziel: Ihnen durch die hohen Standards unseres Angebots einen Arbeitsalltag mit minimalen Ausfallzeiten zu ermöglichen. Die darin enthaltenen Maßnahmen finden auf allen Ebenen statt. Von modernsten Plattformen über global einheitliche Prozesse mit kurzen Entstörzeiten bis hin zu speziell ausgebildetem Personal und einem mehrfach erprobten Risikomanagement.

Unser Ziel: Zero Outage

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Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Disaster Recovery

Was ist Disaster Recovery?

Disaster Recovery beschäftigt sich mit der Vorbereitung auf Vorfälle, die den Betrieb eines Unternehmens behindern oder völlig stilllegen. Das können medienwirksame Katastrophen sein wie Überschwemmungen, Brände oder Terroranschläge, aber auch kleinere Unglücke, die nicht im Fernsehen erscheinen wie Rohrbrüche, Kabelbrände, die Infektion durch Ransomware oder ganz einfach unabsichtliches Löschen von Daten. 

Solche Unglücke führen dazu, dass Gebäude, Maschinen und IT-Einrichtungen beschädigt und unbenutzbar werden. Doch sie treffen Unternehmen auch indirekt: Zum Beispiel, wenn Strom, Wasser oder Kommunikationseinrichtungen ausfallen oder Mitarbeiter nicht zur Arbeit erscheinen können, weil ihre Transportmittel nicht zur Verfügung stehen. Schon wenige Tage Betriebsunterbrechung führen bei Firmen dazu, dass Kunden verlorengehen. Sie bedrohen die Existenz des Unternehmens. 

Das Ziel von Disaster Recovery ist, den Betrieb trotz unvorhersehbarer Ereignisse sicherzustellen und negative Auswirkungen für ein Unternehmen oder eine Organisation so gering wie möglich zu halten. Dazu erstellt das Management einen Disaster Recovery Plan, der darlegt, wie Notfallteams zusammengestellt und Server, Netzwerke, Telefonanlagen oder Datenspeicher nach einem Unglück wiederhergestellt werden sollen. 

Sich auf mögliche Unglücke vorzubereiten ist nicht nur klug, sondern oft auch eine Voraussetzung, um Geschäfte machen zu können: Denn Disaster Recovery ist oft eine Bedingung für Unternehmen, die IT-Dienstleistung erbringen. So verlangen viele Kunden eine ISO 27001-Zertifizierung für Disaster Recovery von ihren Service-Anbietern.

Was ist ein Disaster Recovery Plan?

Der Disaster Recovery Plan listet Maßnahmen, Verfahren und Vorgaben auf, wie im Falle eines Ausfalls zu reagieren ist, um die Auswirkungen auf das Unternehmen zu minimieren. Sein Ziel ist es, die Ausfallzeiten von IT-Systemen im Notfall gering zu halten, damit das Unternehmen so schnell wie möglich wieder seinen Betrieb aufnehmen kann. Daher führt er Schritt für Schritt die Maßnahmen auf, die das IT-Notfallteam im Falle eines Unglücks umsetzen soll. Es definiert außerdem Informationskanäle, Eskalationsstufen und Verantwortlichkeiten.

Welche Rolle spielen die Kennwerte RTO und RPO?

Vereinfacht gesagt zeigen die beiden Kennwerte RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) einem Unternehmen, wie lange sein Betrieb unterbrochen werden darf und wie viele Daten es verlieren kann, ohne dass es bedeutenden Schaden nimmt.

Das RTO ist die Zeit zwischen dem Auftreten eines Zwischenfalls und der Wiederaufnahme des Betriebes. Der Zeitraum kann von wenigen Sekunden bis zu mehreren Tagen oder Wochen reichen. Das RPO legt dagegen fest, wie alt die Daten des aktuellsten Backups sein dürfen. Die Kennzahl beschreibt damit, wie viel Datenverlust für das Unternehmen maximal tolerierbar ist.

RPO und RTO sind entscheidende Elemente eines DR-Plans, da sie dessen Ziele in konkreten Kennzahlen definieren. Unternehmen müssen sie für jedes IT-System separat definieren.

Was ist der Unterschied zwischen Business Continuity und Disaster Recovery?

Die Begriffe Disaster Recovery (DR) und Business Continuity (BC) werden oft als Synonyme verwendet. Beide haben das Ziel, im Falle eines Unglücks den Geschäftsbetrieb so rasch wie möglich wiederherzustellen und so nah wie möglich an den Normalbetrieb heranzuführen. Häufig ist in einem Unternehmen dasselbe Team sowohl mit BC als auch mit DR befasst. 

Allerdings ist BC weiter gefasst, denn sie befasst sich nicht nur mit der Wiederherstellung von IT-Services, sondern mit der Stabilität von allen kritischen Betriebsabläufen. Sie bezieht sich im Allgemeinen auf die Prozesse und Verfahren, die eine Organisation umsetzen muss, um sicherzustellen, dass geschäftskritische Funktionen während und nach einem Zwischenfall weitergeführt werden können. Ein DR-Plan dagegen konzentriert sich auf technische Systeme und umfasst spezifische Schritte, die ein Unternehmen nach einem Vorfall ergreift, um den IT-Betrieb wieder aufzunehmen.

Welche Rolle spielt Georedundanz bei der Disaster Recovery?

Selbst wenn ein Unternehmen eine hochverfügbare Disaster-Recovery-Site betreibt, können Ereignisse, die ganze Regionen betreffen, zu einem Ausfall beider Systeme führen, falls diese zu nah beieinander aufgestellt sind. Dies können zum Beispiel Überschwemmung oder Unwetter sein, Schäden an Stromtrassen oder Vorfälle in Chemieanlagen oder Kernkraftwerken, die zur Evakuierung ganzer Regionen führen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Dezember 2018 in seinen „Kriterien für die Standortwahl höchstverfügbarer und georedundanter Rechenzentren“ daher Vorgaben für die Standorte redundanter Rechenzentren gemacht. Demnach müssen diese mindestens 200 Kilometer auseinander liegen.

Gebunden an diese Vorgaben sind Betreiber kritischer Infrastrukturen (Kritis) – etwa Wasserwerke oder Stromversorger. Auch Behörden und Unternehmen mit hohen oder sehr hohen Anforderungen legt das Amt Georedundanz zur Notfallvorsorge nahe. Auch zahlreiche Branchenverbände empfehlen ihren Mitgliedern, den Empfehlungen des BSI zu entsprechen. Die Open Telekom Cloud ermöglicht es Anwendern mit ihren Standorten in Deutschland und den Niederlanden, diesen Vorgaben zu entsprechen. Dazu bietet sie vorgefertigte Services an, die einfach umzusetzen sind.

Was bedeutet Disaster Recovery in der Cloud?

Um den Betrieb von Rechenzentren nach unvorhersehbaren Ereignissen aufrechtzuhalten, bauen Unternehmen meist eine Disaster-Recovery-Site auf. Dies ist eine vollständige Kopie eines Rechenzentrums an einem vom Original entfernten Standort, die im Notfall dessen Funktionen übernimmt. Damit verursacht sie die gleichen Kosten wie das Original für Personal, Miete, Hardware, Gebäudeschutz, Strom und Versicherungen. Zudem muss ein qualifiziertes IT-Team die zusätzliche Site pflegen und warten, was für viele Firmen in Zeiten des Fachkräftemangels eine Herausforderung darstellt. Dies übersteigt oft die Möglichkeiten von kleinen und mittelständischen Unternehmen. 

Disaster Recovery in der Cloud bietet hier einen Ausweg: Es erlaubt Unternehmen, Daten als Backup bei einem Cloud-Anbieter wie der Open Telekom Cloud zu speichern und im Notfall wiederherzustellen. Die Cloud kann mit Hilfe von virtuellen Servern komplett die Funktion einer klassischen Disaster-Recovery-Site übernehmen. Das hat viele Vorteile: 

  • Anwender zahlen auf Pay-as-you-go-Basis nur für die Ressourcen, die sie tatsächlich benutzen. 
  • Da Nutzer die Cloud-Ressourcen mieten, richten sie eine Disaster-Recovery-Lösung ohne hohe Anfangsinvestitionen ein.
  • Das Bereitstellen von Ressourcen aus der Cloud entlastet Ihre IT von der Pflege redundanter Systeme.
  • Die Telekom bietet in ihren hochmodernen Rechenzentren ein höheres Maß an Sicherheit, als es den meisten Unternehmen selbst möglich ist. 
  • Sie können Ihre Disaster-Recovery-Systeme mit wenig Aufwand über geographisch weit entfernte Standorte verteilen.

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