Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Video-Transcoding aus deutscher Public Cloud

von Redaktion

„Video first“ – bereits 2016 hatte Facebook-Chef Marc Zuckerberg entschieden, bewegten Bildern innerhalb seines sozialen Netzwerks höchste Priorität einzuräumen. Seitdem sehen die knapp 1,5 Milliarden Menschen, die jeden Tag Facebook nutzen, in ihrer Timeline häufiger Videos als statische Beiträge. Und schon wenig später vermeldete die Social-Media-Plattform: „Jeden Tag konsumieren die Menschen auf Facebook mehrere hundert Millionen Stunden Video, mehr als Dreiviertel davon auf ihren Smartphones.“

Open Telekom Cloud sorgt für das richtige Format

Was die Nutzer nicht zu sehen bekommen, ist der enorme Aufwand, der dahinter steckt. Alleine das Transkodieren – also das Umwandeln in das richtige Format mit dem korrekten Seitenverhältnis, einer für mobile Endgeräte passenden Auflösung und der geeigneten Kompressionsrate – nimmt enorme IT-Ressourcen in Anspruch. Dafür können Unternehmen seit kurzem Kapazitäten aus der Open Telekom Cloud nutzen.

Flics: Videos für jeden Einsatzzweck formatieren

Denn Hiscale, Transcoding-Spezialist aus Köln, bietet seit kurzem seinen Dienst „Flics“ dank einer neuen Schnittstelle auch aus der Open Telekom Cloud an. Ein wachsender Markt, denn schließlich gibt es neben Social-Media-Plattformen wie Facebook unzählige weitere Kanäle, die Videos verbreiten: TV-Sender in Europa benötigen zumeist Videos mit so genannten Vollbildern (p) in einer Auflösung von 1080p oder 720p, die mit geringer Kompressionsrate im 16:9-Format und einer Bildwiederholfrequenz von 50 Hertz aufbereitet sind. Anders als beispielsweise in den USA, wo die Bildwiederholrate 60 Hertz beträgt.

Das Bild zeigt einen aufgeklappten Laptop und dahinter einen iMac mit jeweils einem Screenshot aus der Lösung Flics von Hiscale
Immer das richtige Videoformat: Hiscale bietet mit seiner Lösung Filcs Transcoding aus der Open Telekom Cloud an

Videos für Smartphones brauchen oft Hochkant-Format

Ganz anders sind die Anforderungen von Nutzern mobiler Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, weil sie oft unterwegs kurze Videoschnipsel konsumieren, die zugunsten geringer Ladezeiten in höherer Komprimierung vorliegen müssen. Je nach Kanal ist darüber hinaus noch ein jeweils anderes Bildseitenverhältnis nötig. Facebook empfiehlt zum Beispiel, Videos im Hochkant-Format aufzubereiten – also 4:5, 9:16 oder 2:3 – weil viele Nutzer Videos mit ihrem Smartphone schauen, ohne es um 90 Grad zu drehen.

„Die Zukunft des Films liegt in der Cloud“

„Video-Anwendungen sind wie gemacht für die Cloud“, sagt Ralf Hülsmann, Head of Partner Ecosystem für Cloud in der Digital Division von T-Systems. „Die nötige Rechenleistung und der Speicherbedarf – sowohl im Haupt- als auch im Sekundärspeicher –, sind enorm. Und werden oft nur für bestimmte Arbeitsschritte temporär gebraucht. Was liegt da näher, als derartige Ressourcen bedarfsgerecht zu beziehen? Die Zukunft des Films liegt in der Cloud.“

Vorteil Cloud: „Praktisch endlose Parallelität“

Bedarfe, die Hiscale erkannt hat. Das Unternehmen transkodiert Videodaten für Unternehmen wie Filmproduktionsfirmen oder TV-Sender. Doch wozu Videomaterial erst in die Cloud laden, bevor es transkodiert wird? „Cloud-Nutzer profitieren von praktisch endloser Parallelität. Und damit von einer enorm hohen Geschwindigkeit beim Transkodieren“, sagt Tilo Skomudek, Chief Executive Officer (CEO) bei Hiscale. „Außerdem sind eigene Server, die in der Lage sind, Videomaterial zu transkodieren, enorm teuer. In der Cloud zahlen Unternehmen bedarfsgerecht nach Nutzung nur so lange, wie sie die Server brauchen.“

Open Telekom Cloud: Mehr Sicherheit, kein Interessenskonflikt

Die neue Hiscale-Schnittstelle zur Open Telekom Cloud ist eine wichtige Ergänzung zum bisherigen Cloud-Portfolio des Kölner Anbieters. Und das aus mehreren Gründen: Zum einen bestehen manche Unternehmen auf einen Cloud-Anbieter mit Sitz in Deutschland. Zum anderen sieht die Film-Branche in einem US-amerikanischen Cloud-Provider Konkurrenz zum eigenen Geschäft. „Einige Unternehmen betrachten Amazon Web Services aufgrund der Media-Aktivitäten von Amazon als direkten Mitbewerber. Deshalb möchten manche diesen Cloudanbieter nicht nutzen“, sagt Skomudek. „Mit unserer neuen Schnittstelle zur Open Telekom Cloud schlagen wir also zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir bieten unseren Service bei Bedarf aus hochsicheren Rechenzentren eines renommierten deutschen Providers und vermeiden gleichzeitig jeglichen Interessenskonflikt.“

„Etablierteste Alternative zu US-amerikanischen Hyperscalern“

Seit Frühjahr 2018 steht die Schnittstelle von Hiscale zur Open Telekom Cloud bereit. Doch neben der IT-Sicherheit, dem Datenschutzaspekt und der Konkurrenzsituation mit Amazon gab es für Hiscale-CEO Skomudek noch einen weiteren Grund für die Erweiterung seines Cloud-Portfolios: „Die Open Telekom Cloud ist schlicht die etablierteste und damit beste deutsche Alternative zu US-amerikanischen Hyperscalern. Mit unserer neuen Schnittstelle haben wir jetzt diverse Argumente für so manche Kunden im Gepäck, unsere Lösung in Betracht zu ziehen, die das zuvor vermutlich nicht getan hätten.“

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