Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Videoproduktion mit der Open Telekom Cloud

von Redaktion

Der Name Babelsberg ist Kinofans ein Begriff. Stummfilme wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“, Klassiker wie „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ und Blockbuster wie „Die Tribute von Panem“ sind teils komplett rund 25 Kilometer südwestlich von Berlin entstanden. Heute schreibt der Ort weiterhin Geschichte: Auf dem diesjährigen „medientreff“ versammelte sich dazu die Medienbranche der Hauptstadtregion. Eingeladen hatten das Netzwerk media.connect brandenburg und die Open Telekom Cloud.

Europaweit einmalig: Volumetrisches Videostudio

In der Medienstadt Babelsberg loteten Filmschaffende schon immer die Möglichkeiten der Technik aus. Wie auch jetzt am 12. Juni: Im europaweit ersten kommerziellen, so genannten volumetrischen Videostudio lassen sich dreidimensionale Filme realisieren. In dem kreisrunden Raum sind 32 Kameras an Wänden und Decke platziert. Diese nehmen Schauspieler aus allen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Lichtstimmungen auf. So entsteht ein lebensechter Scan – ohne Greenscreen- oder Motion Capture-Technologie. Aus den Bilddaten lassen sich dann Hologramme errechnen, die sich beispielsweise in Szenen von Computerspielen, Industrie- oder Spielfilmen integrieren lassen. Das macht es Zuschauern möglich, jede Perspektive um die Darsteller herum einzunehmen. Mit einer Virtual Reality-Brille tauchen sie ins Geschehen ein, bewegen sich frei umher und erleben einen begehbaren Film – gewissermaßen wie auf dem Holodeck der Science-Fiction-Serie Star Trek.

Bei den Aufnahmen im Spezialstudio entstehen rund 1,6 Terabyte an Daten pro Minute Video. Um diese große Menge an Material überhaupt bearbeiten zu können, bietet sich eine Plattform wie die Open Telekom Cloud an. Hier findet sich nicht nur Speicherplatz, um Videodaten dauerhaft oder temporär zu speichern, sondern auch Rechenleistung, um Bewegtbilder zu schneiden. Darüber hinaus lassen sich fertig produzierte Formate wie Serien, Nachrichtensendungen oder auch Spielfilme direkt aus der Cloud über das Internet streamen – stets optimiert für beliebige Endgeräte.

Cloud unterstützt dezentrale Medienproduktion

Zwar werden die volumetrischen Daten vorerst noch lokal in Babelsberg gespeichert. Die Besucherinnen und Besucher des medientreffs 2018 sind sich aber sicher: Medienproduktion und IT-Systeme verschmelzen in Zukunft vollständig. Galt lange Zeit 35-mm-Film als Standard, hat sich das Medium rasant weiterentwickelt – von analogem Film zu digitalem Video, von 4:3 zu 16:9, von Standard-, zu High- und Ultra-High-Definition.

Auch die Arbeitsabläufe haben sich gewandelt: Serien und Filme werden rund um den Erdball produziert. Freelancer in Übersee schneiden das Material vor, Cutter in Europa übernehmen die Postproduktion und die Spezial-Effekte fügen Dienstleister in Neuseeland ein. Public-Cloud-Angebote sind dafür die optimale Lösung. Jeder greift immer auf das jeweils aktuelle Videomaterial zu und arbeitet einfach mit jedem zusammen. Das macht zeitaufwändige Datentransfers überflüssig.

Die Open Telekom Cloud bietet dafür die Voraussetzungen. Archivsysteme lassen sich leicht aufbauen und kostengünstig betreiben. Unübersichtliche Bandspeicherlösungen gehören der Vergangenheit an. Möchten Produzenten Videodateien transcodieren oder encodieren, ist die benötigte skalierbare Rechenleistung verfügbar: Field Programmable Gate Arrays, kurz FPGA, stehen bereit, um komplexe Bildbearbeitungsprozesse mit Hardwarebeschleunigung zu unterstützen. Auch Hybrid-Lösungen lassen sich realisieren, wenn ein Teil der Open Telekom Cloud als Hardware in den eigenen Serverraum kommt.

Open Telekom Cloud erstmals Sponsor des medientreffs

„Das Event in Babelsberg hat gezeigt, wohin sich die Medienwelt bewegt“, sagt Ralf Hülsmann, Head of Partner Ecosystem für Cloud in der Digital Division von T-Systems. „Die Open Telekom Cloud war erstmals Sponsor des medientreffs. Der Tag hat bewiesen, dass wir in Zukunft noch sehr viel öfter vor Ort sein werden. Dann nicht als Gastgeber, sondern als Lösungsanbieter für die Branche.“

Volucap vermarktet das volumetrische Videostudio. Das Unternehmen haben die ARRI Cine Technik, die Fraunhofer-Gesellschaft, Interlake System, das Studio Babelsberg und die UFA gegründet. „Jetzt am Anfang ist es natürlich ein sehr spannendes Thema, weil es so neu ist und kaum jemand Erfahrungen damit gemacht hat“, sagt Sven Bliedung, Geschäftsführer der Volucap GmbH. „Aber langfristig gesehen wird das eine Basistechnologie werden, mit der nachher alle Menschen arbeiten. Und die den Alltag komplett durchziehen wird.“

Wie verändert die Cloud die Filmbranche? Wohin bewegt sich die Medienwelt? Weitere Einblicke gibt das Interview mit Sven Bliedung und Ralf Hülsmann vom medientreff 2018.


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