Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Open Telekom Cloud wechselt vollständig von Xen auf KVM

von Redaktion
Ein Ortsausgangsschild mit einem durchgestrichenen „XEN“ und darüber einem „KVM“ mit Pfeil nach oben rechts daneben.
Ende August ist Schluss: Nach dem 31.08.2020 werden die High-Performance und Disk-Intensive-Flavors auf Basis von XEN in der Open Telekom Cloud abgeschaltet und durch KVM-Äquivalente ersetzt.

In diesem Artikel lesen Sie, 

  • warum die Open Telekom Cloud künftig auf KVM statt Xen setzt,
  • welche Vorteile der Hypervisor KVM bietet und
  • warum Unternehmen jetzt von Xen-basierten Flavors aus KVM-Flavors wechseln sollten.

Die Open Telekom Cloud setzt künftig ausschließlich auf den Hypervisor Kernel-based Virtual Machine (KVM). Bisher waren noch einige Flavors und Dienste auf Basis der bisherigen Virtualisierungstechnologie Xen im Angebot. Nun werden sämtliche Flavors des Elastic Cloud Server-Angebots sowie Dedicated Hosts, die auf XEN basieren, bis zum 31.08.2020 abgeschaltet und durch KVM-basierte Alternativen ersetzt. Daher sollten Unternehmen, die aktuell Flavors wie Disk Intensive I oder High Perfomance I auf Basis des bisherigen Hypervisors Xen einsetzen, jetzt auf einen äquivalenten Flavor von KVM migrieren. Davon ausgenommen sind SAP Netweaver Flavors.  

Die folgende Tabelle zeigt, die betroffenen Xen-Flavors mitsamt ihrem KVM-Äquivalent:

Xen-Flavor

KVM-Äquivalent

d1.xlarge

d2.xlarge.8

d1.2xlarge

d2.2xlarge.8

d1.4xlarge

d2.4xlarge.8

d1.8xlarge

d2.8xlarge

h1.large

c3.large.2

h1.xlarge

c3.xlarge.2

h1.2xlarge

c3.2xlarge.2

h1.4xlarge

c3.4xlarge.2

h1.8xlarge

c3.8xlarge.2

h1.large.8

m3.large.8

h1.xlarge.8

m3.xlarge.8

h1.2xlarge.8

m3.2xlarge.8

h1.4xlarge.8

m3.4xlarge.8

h1.8xlarge.8

m3.8xlarge.8

Ebenfalls von der Umstellung betroffene Open Telekom Cloud-Services sind der Elastic Load Balancer, Relational Database Service und Cloud Container Engine. Nutzer dieser Services werden separat von der Telekom kontaktiert. 

So leicht gelingt der Umstieg

Ausführliche Informationen zu dem Hypervisor-Wechsel hat die Telekom in einem Migration-Guide zusammengestellt. Die Anleitung erklärt Schritt für Schritt, was Nutzer bei der Umstellung von Linux-Systemen sowie Windows-Maschinen zu beachten ist. Darüber hinaus bietet der Guide Lösungsvorschläge beim Auftreten möglicher Probleme und erklärt, wie Nutzer, sofern notwendig IP-Adressen und Ressourcen beibehalten. 

Hier erhalten Firmen Unterstützung

Die Telekom unterstützt Unternehmen bei Bedarf bei ihrem Umstieg. Bei Fragen können sie sich jederzeit an Experten der Telekom wenden unter 0800 – 33 04477 für Anrufer aus Deutschland, unter 00800 – 33 044770 für Anrufer aus anderen Ländern oder per E-Mail an: service@open-telekom-cloud.com

KVM: Flexibel, schnell und sicher

„Mit dem Hypervisor KVM setzen wir jetzt vollständig auf die zeitgemäßere Virtualisierungslösung“, sagt Andreas Falkner, Vice President Open Telekom Cloud. „denn KVM bietet Unternehmen einen hohen Grad an Flexibilität, Skalierbarkeit und Performance.“   

Die Telekom nutzt mit dem Wechsel auf KVM künftig einen einheitlichen Hypervisor und setzt dabei auf ein ausgereiftes und etabliertes System. Seit 2007 wurde der Hypervisor KVM kontinuierlich weiterentwickelt und unterstützt mittlerweile verschiedene Prozessoren (CPUs) und Betriebssysteme (OS) – darunter auch Windows als Gastsystem. Weil KVM auf Open-Source-Software basiert, lassen sich Quellcodes anpassen und Performance- und Funktionalitätsvorgaben verändern. 

Während der Linux-Kernel das Dateisystem, Block-Speicher und Treiber verwaltet, stellt KVM Administratoren ein Interface zur Verfügung, über das sie KVM-Gäste einrichten können, sprich: virtuelle Maschinen auf Basis von KVM. Sind diese einmal aufgesetzt, werden ihnen virtuelle CPUs und I/O-Ressourcen zugewiesen, die eine Interaktion zwischen Dateisystem und Gastsystem ermöglichen. So wird jede virtuelle Maschine zu einem Linux-Prozess und arbeitet nahezu in Bare-Metal-Geschwindigkeit. 

Zusätzlich punktet KVM mit hohen Sicherheitsstandards. Das zeigt unter anderem eine Sicherheitsstudie des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die KVM als relevanteste Virtualisierungslösung im Open-Source-Bereich einstuft.

KVM setzt sich gegen Xen durch

Wurde vor ein paar Jahren in der Anwender-Community diskutiert, ob Xen oder KVM eingesetzt werden sollte, hat sich heute das Blatt gewendet. KVM hat sich auf breiter Ebene als Standard etabliert, unzählige Anbieter und Nutzer verwenden bereits den in Linux integrierten Hypervisor.

„KVM lässt sich schnell und einfach installieren und auch der Umstieg von Xen auf KVM ist in der Regel unkompliziert. Unternehmen müssen dafür lediglich auf Xen-basierten Flavors laufenden Systeme herunterfahren und auf dem KVM-Flavor wieder starten“ sagt Clemens Hardewig, Vice President Open Telekom Cloud Delivery. „Anschließend profitieren sie von allen Vorteilen des modernen Hypervisors.“ 


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