Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

OpenStack Day: Spannende Vorträge, begeisterte Zuhörer

von Redaktion

OpenStack ist die beste Lösung für Public Clouds – dieses Fazit zogen alle beteiligten Experten nach dem OpenStack Day am 21. März. Als Highlight des Open Source Forums auf der CeBIT 2017 präsentierte die Deutsche Telekom hier zahlreiche Fachvorträge rund um das offene Cloud-Betriebssystem.

„Als wir vor einigen Jahren mit OpenStack gestartet sind, war das alles noch sehr kompliziert und es dauerte lange, bis Unternehmen einen Mehrwert für sich sahen“ – Heidi Bretz, Director Business Development, OpenStack Foundation."

Open Telekom Cloud OpenStack Day Heidi Bretz
Heidi Bretz hielt die Welcome Note auf dem OpenStack Day. 

Mit diesem Rückblick eröffnete Heidi Bretz, Director Business Development der OpenStack Foundation, den OpenStack Day am CeBIT-Dienstag. „Aber inzwischen haben wir alle jede Menge Arbeit und technische Ressourcen in das Projekt gesteckt. Mit Erfolg, denn nun profitieren Unternehmen von den Vorteilen bereits nach einem Tag, etwa indem sie mehr Kontrolle haben und Kosten einsparen.“

Und damit war der Tenor dieses von der Deutschen Telekom gesponserten Thementages praktisch schon gesetzt: Welche Vorteile bietet OpenStack? Wie kann es am besten eingesetzt werden? Wie sah die Entwicklung von OpenStack von den Anfängen bis heute aus? Fragen wie diese wurden in acht Expertenvorträgen und einer Podiumsdiskussion umfassend erörtert und beantwortet.

„Besonders gut gefallen hat mir die enorme technische Tiefe der Talks“, erzählte Besucher Christoph Tieben, IT-Dienstleister. „Und natürlich habe ich mich auch auf den Austausch gefreut.“ Auch Marvin Hass, DevOps Engineer der CLOUD & HEAT Technologies GmbH, fand: „Die Vorträge waren sehr interessant. Und da wir selbst OpenStack einsetzen ist es natürlich immer spannend zu erfahren, wir andere Unternehmen mit der Technologie umgehen.“

Sehen Sie sich das Video zum OpenStack Day an:

 

OpenStack: das offene Betriebssystem für die Cloud

Aber was ist eigentlich OpenStack? Im Grunde ein Betriebssystem für Clouds, das große Mengen an Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen verwaltet. Mithilfe eines Dashboards erhalten nicht nur Administratoren volle Kontrolle über diese Leistungen, die Nutzer werden auch dazu ermutigt, sich ihre Lösung individuell zusammenzustellen.

„Unternehmen eignen sich immer mehr Wissen rund um das Thema Cloud an“, so Heidi Bretz. „Deshalb ist eine so anpassungsfähige Lösung wichtig für sie – und letztendlich überzeugend.“

Das größte Alleinstellungsmerkmal von OpenStack: Als Open-Source-Software ist es ein offener Standard sowohl für Public als auch Private Clouds, der von einer internationalen Gemeinschaft aus Entwicklern und Cloud-Spezialisten weiterentwickelt wird. Dank der so jederzeit nachvollziehbaren und transparenten Module und APIs hat kein Anbieter die Möglichkeit, die volle Kontrolle über das Open-Source-Framework zu erhalten. Ein Vendor Lock-in wird so effektiv vermieden.

Zudem gibt OpenStack seinen Nutzern die Freiheit, seine Cloud an seine individuellen Bedürfnisse und Unternehmensziele anzupassen, statt diese anhand einer einzigen proprietäre Lösung aufzubauen. Das Ziel ist, alle Beteiligten mit einer Reihe gemeinsamer Standards zu versorgen, um die Verbreitung von OpenStack-Clouds zu fördern, Anbieter von OpenStack-Technologie zu unterstützen und letztendlich die beste Cloud-Software zu produzieren.

Open Telekom Cloud OpenStack Day Christian Kortwich
Christian Kortwich (T-Systems) talked about the most important features of OpenStack

OpenStack als Grundlage der Open Telekom Cloud

Und die Community ist auf einem guten Weg dies zu erreichen, finden Experten. Kurt Garloff, Architect Open Telekom Cloud bei T-Systems, ist sich sicher:

OpenStack ist das technische Vehikel, um eine Public Cloud erfolgreich zu betreiben.“

Aus diesem Grund bildet die Open-Source-Software auch die Basis für das Public-Cloud-Angebot der Telekom – der Open Telekom Cloud. „Nutzer sind nicht an einen Anbieter gebunden, können sich deswegen auf eine sehr gute Zukunftsfähigkeit und einen hohen Investitionsschutz verlassen. Zudem haben sie die Chance selbst Einfluss nehmen“, erklärt Garloff beim OpenStack Day.

Dass zudem die Infrastructure-as-a-Service (IaaS) der Open Telekom Cloud aus deutschen Rechenzentren geliefert werde und somit höchsten Datenschutzstandards entspreche, sei ein weiterer Pluspunkt, ergänzt Sebastian Wenner, ebenfalls Architect Open Telekom Cloud bei T-Systems.

Open Telekom Cloud OpenStack Day Sebastian Wenner
Von Juno zu Mikata: Sebastian Wenner präsentierte die Entwicklung der Open Telekom Cloud.

Kernthemen: Sicherheit, Entwicklung, Performance

Sicherheitsaspekte waren ein häufig angesprochenes Thema in den insgesamt acht Experten-Vorträgen des OpenStack Days. Ebenfalls heiß diskutiert: Performance und Entwicklung. Dazu beschrieb Sebastian Wenner das letzte Update der Open Telekom Cloud, Mitaka: „Wir haben zahlreiche neue Features implementiert um die Core Services und Netzwerkaktivitäten zu verbessern und außerdem für mehr Stabilität und einfachere Usability zu sorgen.“

Damit nähere sich die Open Telekom Cloud noch weiter den OpenStack-Standards an. Wie wichtig Performance für eine Public Cloud sei und wie OpenStack dabei helfe, sie zu verbessern, erklärte sein Kollege Alexander Stellwag. „Im Grunde geht es darum: Wie schnell kann mein System Daten verarbeiten“, kommentierte er das grundlegende Kundenbedürfnis in seinem Vortrag.

Dabei solle die Lösung schnell, hochverfügbar, einfach und günstig sein. Im Cloud Computing sei zudem nicht mehr die Performance der einzelnen Komponenten relevant, sondern die des großen Ganzen. Somit verlagere sich der Fokus weg von der Hardware- oder Systemperformance hin zu einer höheren Ebene, der Service-Layer. Hier kann OpenStack durch seine Individualität punkten.

Experten aus Industrie und Wissenschaft

Neben den Cloud-Experten von T-Systems standen auch externe Fachleute auf Bühne des OpenStack Days. Professor Diederich Wermser von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften sprach über die Möglichkeiten Netze stärker zu automatisieren und Kunden Plug-and-play-Lösungen zu bieten – per Network-as-a-Service (NaaS).

Offene Standards sind zurzeit ein riesiges Thema und durch seine große Community bekommt OpenStack noch mehr Relevanz. Aber wir müssen erfahren, welche Fragen die Menschen dazu haben und worüber sie nachdenken. Deshalb habe ich mich sehr auf den Austausch hier und heute gefreut.“ – Diederich Wermser

Spannende Diskussionen

Ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit OpenStack schilderten auch die Teilnehmer der Podiumsdiskussion. Beim letzten Programmpunkt des OpenStack Days unterhielten sich T-Systems Cloud-Architect Kurt Garloff, Carsten Duch (SUSE), Martin Loschwitz (iNNOVO Cloud), Wolfgang Ries (Fujitsu) und Sven-Ove Wähling (Netzlink) mit Moderator Udo Seidel (Linux-Magazin) darüber, welche Vor- und Nachteile die Technologie hat und wohin sie sich wohl noch entwickeln wird.

Hier kann man wirklich seine Horizonte erweitern. Als Cloud-Provider konzentrieren wir uns bisher eher auf Private Clouds, Public Clouds werden jedoch immer interessanter." – Juri Brodyansky, Nexington GmbH

Und nicht nur für ausgewiesene Cloud-Experten brachte der Tag einen Mehrwert, auch potenzielle Nachwuchs-Cloud-Spezialisten zeigten sich interessiert. Schüler Tobias Wirth über seinen Eindruck: „Auf den ersten Blick wirkt OpenStack immer so kompliziert, aber so wie die Technik hier erklärt wurde, habe ich jetzt richtig Lust, mir die Community mal näher anzuschauen.“


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