Open Telekom Cloud für Geschäftskunden
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Public Cloud für Körperschaft des öffentlichen Rechts

Moderne Verwaltung dank Digitalisierung.
Die IHK München setzt seit 2020 auf die Open Telekom Cloud 

In diesem Artikel lesen Sie,

  • warum die IHK München und Oberbayern auf öffentliche Cloud-Ressourcen setzt,
  • womit die Open Telekom Cloud im Hinblick auf Datenschutz, IT-Sicherheit und die Verpflichtung auf das Berufsgeheimnis überzeugte
  • und wie die IHK München und Oberbayern dank Automatisierung und Digitalisierung ihre Prozesse beschleunigen und die Vorgaben des OZG fristgerecht erfüllen kann.


Gründungsberatung und Informationen für Selbständige, Themen rund um die Berufsausbildung und die Anmeldung eines Gewerbes oder die Vertretung von Interessen der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik: Für dies und mehr sind die 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Deutschland zuständig, organisiert im Dachverband DIHK. Ihre Services, Informationsmaterialien und Formulare stellen die Industrie- und Handelskammern vermehrt über das Internet bereit. Bis Ende 2022 müssen die meisten Service-Angebote online verfügbar sein. Denn als Einrichtungen des öffentlichen Rechts unterliegen die Interessenvertretungen dem sogenannten Onlinezugangsgesetz (OZG). Dieses sieht vor, dass bis Ende 2022 alle deutschen Verwaltungsleistungen online verfügbar sein müssen. So auch die der IHK München und Oberbayern, der größten Kammer in Deutschland.

In der Vergangenheit nutzte die IHK München für ihre IT-Services wie Datenbank-Systeme, die gesamte Arbeitsplatzinfrastruktur oder auch das Content Management System die Managed Services eines Hosting-Anbieters und eigene Hardware. „2019 standen wir vor der Frage, ob wir für künftige Anforderungen umfassend in neue Hardware investieren oder auf eine Cloud-Lösung setzen“, sagt Roberto Schumann, Leiter des Referats IT-Services der IHK München. Der IT-Experte und sein Team entschieden sich für die Cloud. „Wir wollen uns nicht mehr mit Hardware-Beschaffung und -Betreuung oder der Menge der benötigten Ressourcen befassen, sondern schnell und flexibel neue Lösungen umsetzen. Die Cloud ist zudem deutlich wirtschaftlicher, weil wir für die tatsächliche Nutzung bezahlen.“

Entscheidende Auswahlkriterien: IT-Sicherheit und Datenschutz

Die Wahl der Münchener fiel nach Ausschreibungsverfahren und erfolgreichem Proof of Concept auf die Open Telekom Cloud. Ausschlaggebend unter anderem: die hohe IT- und Ausfallsicherheit über mehrere Verfügbarkeitszonen sowie der DSGVO-konforme Datenschutz. Außerdem wichtig: eine Lösung eines deutschen Anbieters aus deutschen Rechenzentren, die nicht wie amerikanische Hyperscaler dem Cloud Act unterliegt und somit gegebenenfalls Behörden Zugang zu den gespeicherten Daten gewähren muss. „Als etablierter Marktteilnehmer bietet uns die Telekom außerdem überzeugende Stabilität“, sagt Schumann. „Und sie war der einzige Anbieter mit Rechenzentren in Deutschland, der uns genau die modernen Technologien bieten konnte, die wir nutzen wollen.“

Ein weiterer Aspekt, der für den IT-Chef besonders wichtig war: Als Körperschaft des öffentlichen Rechts arbeitet die IHK München mit sensiblen Informationen – beispielsweise bei Themen rund um das Gewerberecht. Die Kammer ist gesetzlich zum besonderen Schutz der Daten verpflichtet. Das heißt unter anderem: Alle Beschäftigten der IHK, die mit diesen in Berührung kommen, sind auf das Berufsgeheimnis verpflichtet. „Das geht über die grundlegenden Datenschutzbestimmungen und die DSGVO hinaus. Und wir legen großen Wert darauf, dass dies auch für die Mitarbeitenden bei unserem Cloud-Dienstleister gilt“, sagt Schumann. Hier konnte die Open Telekom Cloud mit ihren expliziten Verpflichtungen für Berufsgeheimnisträger punkten.

DDoS-Schutz, die Telekom Firewall sowie zusätzliche Security-Systeme zum Schutz der Daten und Anwendungen in der Cloud entsprachen den übergreifenden Anforderungen der deutschen IHKs, die über den bundesweit größten WAN-Verbund miteinander vernetzt sind. Gleichzeitig überzeugten sie die IT-Experten aus München: „Einen solch umfassenden Schutz könnten wir im eigenen Rechenzentrum wirtschaftlich nicht betreiben.“

Automatisierung erhöht Geschwindigkeit und Unabhängigkeit 

In puncto Schnelligkeit bei der Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen hat die IHK München mit der Open Telekom Cloud deutlich zugelegt. „Wir müssen keine neue Hardware kaufen, wenn wir mehr Serverkapazität brauchen, sondern können diese rasch und flexibel buchen. So können wir auch ad-hoc-Projekte umsetzen, bei denen uns hardwareseitige Beschränkungen in der Vergangenheit ausgebremst haben.“

Entscheidend für die Bayern außerdem: ein hoher Automatisierungsgrad, der unter anderem ermöglicht, dass zusätzliche Services mit dem vorhandenen Team eingeführt und im Tagesgeschäft verwaltet werden können. Die Open Telekom Cloud bietet mit Standard-Skript-Tools wie Terraform und Ansible wichtige Voraussetzungen, um IT-Systeme und Anwendungen rasch aufzubauen und die Software automatisiert zu verteilen. „Sie ist innerhalb von zehn Minuten auf einer anderen Maschine lauffähig.“ Zur Bereitstellung und Verwaltung von Docker-Containern setzt die IHK auf das Open-Source-System Kubernetes.

Sowohl die Standard-Skript-Technologien als auch die Open-Source-Basis der Open Telekom Cloud machen die IHK unabhängig: Sie verhindern den sogenannten Vendor Lock-in, da die Einrichtung mit ihren Anwendungen und Systemen jederzeit zu einem anderen Cloud-Anbieter wechseln könnte. Inzwischen setzen Schumann und sein Team für alle neuen Anwendungen auf eine Cloud-first-Strategie. Neben den Kapazitäten aus der Public Cloud nutzt die IHK München zusätzlich nach wie vor auch private Ressourcen. Hier laufen im Rechenzentrum eines Telekom Partners die eigenen Systeme für die Arbeitsplatzverwaltung.

Moderne IT-Infrastruktur erleichtert Austausch mit Unternehmen

Nach dem Wechsel in die Open Telekom Cloud 2020 läuft über die gebuchten Infrastrukturen und Plattform-Dienste inzwischen unter anderem das Service-Portal meine.ihk-muenchen.de der IHK. Hier greifen Nutzerinnen und Nutzer auf die Online-Angebote der Industrie- und Handelskammer zu. Dahinter liegen Datenbanken oder auch Backup- und Storage-Dienste der Open Telekom Cloud. Dank Technologien wie Blockchain bietet die IHK ihren Kund*innen inzwischen sogar sicherheitssensible Services wie das Beantragen von Zeugniskopien online an. Das reduziert den Aufwand für die Mitarbeitenden, da diese keine Post oder analogen Prozesse mehr bearbeiten müssen.


 

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