Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

GAIA-X nimmt Form an: Die europäische Cloud-Initiative weist den Weg in die digitale Souveränität

von Redaktion
Europakarte mit goldenen Stecknadeln.
GAIA-X arbeitet an der Vision einer europäischen Cloud.

In diesem Artikel lesen Sie,

  • wieso GAIA-X die europäische Innovationskraft beflügelt,
  • warum die Cloud-Initiative für mehr Unabhängigkeit sorgt und
  • wie Unternehmen davon langfristig profitieren können.

Eine europäische Dateninfrastruktur, die die digitale Souveränität der EU stärkt und die Basis für mehr Synergien und Innovationen liefert: Das ist die Vision von GAIA-X. Vor zwei Jahren im Rahmen des Digital-Gipfels der Bundesregierung vorgestellt, nimmt das ambitionierte Vorhaben zunehmend Form an. Mehr als 300 Unternehmen engagieren sich inzwischen in der Initiative und arbeiten gemeinsam an der Vision der europäischen Cloud – die Deutsche Telekom war als Gründungsmitglied von Anfang an dabei. Der Anbieter unterstützt die Initiative mit umfassender Markt- und Technologie-Expertise.

Europäische Cloud fördert die Innovationskraft

Rechenzentren und die darauf aufbauenden Cloud-Dienste spielen eine zentrale Rolle für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Sie dienen als Grundlage für die Digitalisierung, ermöglichen die Transformation von Geschäftsmodellen und etablieren neue Formen der Zusammenarbeit. Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge arbeiten mittlerweile allein in Deutschland drei von vier Unternehmen mit Cloud-Services. “Die Technologie wird damit mehr und mehr zu einem ausschlaggebenden Faktor für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen – auch auf Ebene der Europäischen Union”, sagt Fabian Placht, Senior Sales Manager bei der Open Telekom Cloud.

Voraussetzung, um die Möglichkeiten von Cloud-Lösungen zu jeder Zeit voll auszuschöpfen zu können: umfangreiche Freiheiten bei der Nutzung der entsprechenden Services. Denn so vielfältig die Geschäftsmodelle und Strategien europäischer Unternehmen sind, so individuell sind auch deren Anwendungsszenarien und die damit einhergehenden Anforderungen.

“Der erforderliche Individualismus ist für viele Unternehmen allerdings kaum zu erreichen, da sie in vielerlei Hinsicht von außereuropäischen Cloud-Anbietern abhängig sind. Diese beherrschen als Betreiber der notwendigen Technologien große Teile der Wertschöpfungsketten”, sagt Marc Köhler, Vice President Financial Services bei T-Systems. Die digitale Souveränität durch eigene, unabhängige Dateninfrastruktur zu stärken, sei daher ein wichtiger Schritt, um auch langfristig im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Außerdem sei sie besonders in Branchen wie dem Finanz- und Versicherungswesen mit höchsten Anforderungen an eine DSGVO-konforme europäische Datenspeicherung und -verarbeitung relevant.

Aus der Cloud wird ein europaweites Ökosystem

Hier setzt GAIA-X an: Schon mit ihrem umfassenden Bekenntnis zu Open-Source-Architektur legt die Initiative einen wichtigen Grundstein für mehr Souveränität. Der Einsatz quelloffener statt proprietäre Cloud-Technologien kann Unabhängigkeit, Transparenz und Interoperabilität gewährleisten. Dritte können in diesem Szenario keinen Einfluss nehmen – die offenen Quellcodes machen für jeden Teilnehmer klar ersichtlich, was mit seinen Daten passiert. Unternehmen können ihren bevorzugten Anbieter für die Cloud-Anwendungen auf diese Weise frei wählen.

“GAIA-X bietet dabei nicht nur die Plattform für einen rechtssicheren und nachvollziehbaren Austausch von Daten, sondern fördert als europaweites Ökosystem auch die daraus entstehenden Synergien”, sagt Fabian Placht. So könnten Unternehmen auf Basis von GAIA-X relevante Datensätze sicher und unkompliziert untereinander austauschen und direkt vom Know-how der Partner profitieren. Das stärke wiederum die gesamteuropäische Markposition und erhöhe das Innovationspotenzial der EU-Länder.

Öffentliche OpenStack-Plattform für vertrauenswürdige Public-Cloud-Dienste

Als Gründungsmitglied wirkt die Deutsche Telekom nicht nur an der Planung der Standards und Prinzipien von GAIA-X mit, sondern bietet mit der Open Telekom Cloud schon jetzt eine unabhängige Infrastruktur für anspruchsvolle Digitalisierungsvorhaben an. Als führende europäische Cloudlösung ist sie GAIA-X ready und setzt dabei höchste Standards für die digitale Souveränität.

Eines der Ziele: Das OpenStack-Angebot für souveräne europäische Clouds im Rahmen von GAIA-X auf- beziehungsweise auszubauen. Und so für die europäischen Märkte eine öffentliche OpenStack-Cloud-Plattform zu schaffen, auf deren Basis vertrauenswürdige Public-Cloud-Dienste angeboten werden können. Großer Vorteil: „Als bereits verfügbare OpenStack-Plattform, können wir mit der Open Telekom Cloud umfassende Betriebserfahrung, zahlreiche Referenzen und viele marktrelevante Zertifizierungen einbringen“, sagt Fabian Placht.

Der nächste Schritt in die digitale Souveränität

Der eco Verband spezifiziert derzeit die so genannten Federation Services für GAIA-X: Dahinter verbirgt sich ein föderatives Konzept zur Verwaltung und Nutzung der GAIA-X-Dateninfrastruktur. Das Ziel: einzelnen Benutzergruppen zu erlauben, sich in einem festgelegten Rahmen selbst zu organisieren. Im Mittelpunkt der Spezifizierung stehen die fünf Kernservices von GAIA-X: Identity & Trust, Federated Catalogue, Sovereign Data Exchange, Compliance und Federation Services Integration & Portal.


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