Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

T-Systems: Moderne Rechenzentren für professionelle Cloud-Services

von Redaktion

Speziell an die Anbieter von Cloud-Diensten für Unternehmenskunden richtet sich ein neues Infrastrukturangebot von T-Systems. Die beiden Rechenzentren in Magdeburg und Biere der Telekom-Tochter sind auf gesteigerte Sicherheit und ein Höchstmaß an Verfügbarkeit ausgerichtet.

Um dies anbieten zu können, hat die Deutsche Telekom nicht nur ein komplett neues Rechenzentrum in Biere, rund 25 Kilometer südlich von Magdeburg in Sachsen-Anhalt errichtet, sondern auch das bestehende Datacenter in Magdeburg selbst erweitert. Im Juli 2016 wurde mit dem auf der CeBIT angekündigten Ausbau des Rechenzentrums in Biere begonnen. Klicken Sie hier für weitere Infos.

Seither arbeiten die beiden Rechenzentren in Magdeburg und Biere als „Zwillingspaar“: Daten werden immer parallel gespeichert, damit selbst im Fall des Ausfalls auf einer Seite der Zugriff auf die Daten im Zwilling ununterbrochen besteht.

Video: der Bau des Rechenzentrums im Zeitraffer

Riesen-Run auf das „House of Clouds“ dank „unschlagbarer Kombination“

Bei dem Rechenzentrum in Biere handelt es sich um eines der sichersten und modernsten Cloud-Rechenzentren weltweit. In diesem „House of Clouds“, wie Experten es ehrfurchtsvoll nennen, sind bereits mehr als 50 renommierte Hard- und Softwareanbieter „als Mieter eingezogen“ – darunter Unternehmen wie SAP und Cisco. Die Nachfrage nach Cloud-Services ist riesengroß.

Den Grund dafür kennt Ferri Abolhassan, der bis Ende September Geschäftsführer der IT Division bei T-Systems und verantwortlich für Telekom Security war: „In Biere finden die Unternehmen, wonach sie suchen: größtmögliche Sicherheit und Zuverlässigkeit, gepaart mit dem strengen deutschen Datenschutz – eine unschlagbare Kombination.“

Da der Run auf das topmoderne Rechenzentrum so stark ist, läuft der Ausbau in Biere bereits auf Hochtouren. Schließlich liegt die Kapazitätsauslastung schon jetzt bei rund 70 Prozent. Daher kommen bis zum Frühsommer 2018 – so die Planung – zu den bestehenden beiden Rechenzentrumsmodulen drei weitere hinzu.

Dadurch wird sich die Rechen- und Speicherleistung um rund 150 Prozent erhöhen. Schon jetzt stehen in Biere 20.000 Server in 1.400 Spezialschränken. Mit den neuen Serverräumen ist das Rechenzentrum in Biere dann in der Lage, IT-Equipment mit einer Energieaufnahme von 18 Megawatt, also 18 Millionen Watt, zu betreiben. Zur Verdeutlichung der Kapazitäten: Ein durchschnittliches Notebook verbraucht gerade einmal 30 Watt.

Hochverfügbarkeit von 99,999 Prozent

Der Datenaustausch zwischen den beiden 18 Kilometer voneinander entfernten Rechenzentren findet über ein eigenes, vom Internet getrenntes Netzwerk statt. Mittels redundanter Glasfaserleitungen (IP-VPN-Tunnel) ist der Verbleib der Daten in Deutschland gesichert. Um den Geschäftsbetrieb und die Wiederherstellung von Daten auch in Katastrophenfällen zu gewährleisten, findet ein kontinuierlicher Datenabgleich zwischen den beiden geografisch getrennten Rechenzentren statt.

Die Gebäude selbst sind durch modernste Sicherheitsanlagen geschützt. Jeder Zutritt wird strengstens kontrolliert. Bei Bedarf sichern leistungsstarke Notstromaggregate die Stromversorgung. Zwölf Schiffsdieselmotoren gewährleisten den Betrieb im Notfall für mindestens zwei Tage, sollte das benachbarte Umspannwerk, das gleich zweimal an eine 110-Kilovolt-Trasse angeschlossen ist, ausfallen. Darüber hinaus schützt T-Systems die Rechenzentren auf höchstem technischem Level vor Hacker-Angriffen und Cyberattacken. Damit stellt T-Systems eine permanente Datenverfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent sicher. Das entspricht dem Sicherheitsniveau Tier 3+.

Infografik: Das Daten-Fort-Knox in Zahlen

Sicherheits-Special Die Zahlen und Fakten zum Rechenzentrum in Biere sind beeindruckend.
Die Zahlen und Fakten zum Rechenzentrum in Biere sind beeindruckend. Quelle: Best Practice, T-Systems

Sicherheitsmaßnahmen wie in Fort Knox

Statt Staatsreserven werden in Biere Daten gelagert. Das Rechenzentrum ist eines der modernsten und wird in seiner letzten Ausbaustufe das größte in Deutschland sein. Nach dem Ausbau umfasst der Komplex eine IT-Fläche von 9.000 Quadratmetern, auf der rund 30.000 Server untergebracht sind.

Ein Vergleich mit Fort Knox wäre nicht übertrieben: einsame Zugangswege, zwei Meter hohe Zäune, Stacheldraht, ein vier Meter hoher Schutz-Erdwall gegen Brachial-Angriffe mit Lastwagen, 300 Überwachungskameras, Infrarot-Scheinwerfer, schusssicher verglaste Sicherheitszentrale, fensterloser überirdischer Bunker – das verdeutlicht sofort. Was hier aufbewahrt wird, soll absolut sicher sein. "Sie können mir glauben, dass hier niemand reinkommt, der hier nicht hingehört", sagt Johannes Krafczyk von T-Systems.

Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen zählt die eigene Hochgeschwindigkeitsdatenverbindung zum Schwester-Rechenzentrum in Magdeburg, das als Zwilling („Twin-Core-Technologie“) agiert. Das heißt, dass alle Daten aus Biere in Echtzeit nach Magdeburg gespiegelt werden. Dafür wurde das dortige Rechenzentrum eigens so umgebaut, dass es ein Abbild der Anlage in Biere darstellt. Dies ermöglicht auch, dass die Cloud in Biere nahezu ohne Bedienpersonal auskommt. Die Steuerung der beiden Zentren erfolgt von Magdeburg aus. Die Firewall des Rechenzentrums im Biere wird durch weitere Sicherheitsmaßnahmen wie Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systeme ergänzt. Diese Systeme lokalisieren verdächtige Datenströme.

Benchmark in Sachen Energie-Effizienz

Auch in puncto Energie-Effizienz nimmt das Rechenzentrum in Biere eine Vorreiterposition ein: Es verbraucht mit 1,3 PUE (Power Usage Effectiveness) rund 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare Rechenzentren. Damit sinkt der CO2-Ausstoß ebenfalls deutlich. Allein die Kühlsysteme drosseln den Strombedarf auf ein Niveau, das der Telekom-Tochter die höchste Auszeichnung der internationalen LEED-Zertifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design) eingebracht hat: das Zertifikat in Gold. Mit diesem Zertifikat wurden bisher weltweit nur zehn Rechenzentren ausgezeichnet.

„Dieses einzigartige Ökosystem marktführender Anbieter ermöglicht uns – immer unter der konsequenten Anwendung unseres Qualitätsprogramms Zero Outage – den Kunden eine Riesenflexibilität und Wahlfreiheit ihrer Services anzubieten. Präzise zugeschnitten auf ihre gegebenenfalls schnell wechselnden Bedarfe“, sagt Abolhassan. Für den Kunden bedeutet dies, dass ihn kein Vendor Lock-in erwartet. „Dass wir mit unseren Un-Outsourcer-Angeboten Neukunden und Bestandskunden bei einer Vertragsverlängerung anbieten können, nach einer Hypercare-Phase jederzeit ohne Angabe von Gründen ihre Dynamic Services for SAP und SAP HANA zu kündigen“, so Abolhassan, „wird erst durch Biere und seine Performance möglich.“

Kunden profitieren von dem neuen Angebot in Biere und Magdeburg mehrfach. Denn dort sind unterschiedliche Cloud-Plattformen – etwa Open Telekom Cloud oder DSI Intercloud – unter einem Dach gebündelt, die Wege sind kurz, die Netze schnell. Das macht den Standort besonders für Managed IT-Services attraktiv, die in Biere künftig gehostet werden. Damit können sich Unternehmen ihren gesamten Bedarf an Technik bereitstellen und betreiben lassen, inklusive Rechenleistung, Speicher oder die Sicherung mobiler Geräte.

Video: das Rechenzentrum wird in Betrieb genommen


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