Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Hybrid Cloud richtig dimensionieren: darauf kommt’s an

von Redaktion

Vor jeder hybriden Cloud-Infrastruktur steht idealerweise eine sorgfältige Planung. Unternehmen stellen sich die Frage: Welchen Umfang sollten die IT-Ressourcen haben? Für den Public-Anteil einer Hybrid Cloud ist das nicht relevant, denn der ist jederzeit spontan skalierbar. Es geht um den privaten Teil: Wie groß muss er dimensioniert sein und was gilt es dabei zu beachten?

Hybrid Cloud: einheitliche Basis, ein Betriebsteam

Grundsätzlich gilt es, den Betriebs-Aufwand so gering wie möglich zu halten. Dafür brauchen Unternehmen eine Lösung, die auf eine einheitliche Hard- und Softwarebasis setzt. Das verhindert doppelte Arbeit: Wer Public und Private Cloud auf unterschiedlicher Basis betreibt, braucht zwei Betriebsmannschaften mit unterschiedlichen Kompetenzen für nur eine hybride Cloud-Infrastruktur. Basieren Hard- und Software sowohl bei public als auch bei private auf derselben Technologie, genügt ein Team.

So ist es beispielsweise bei der Open Telekom Cloud Hybrid. Die Hardware, die Unternehmen von der Telekom für den privaten Teil der Cloud erhalten, entspricht genau den gleichen Komponenten, wie sie auch in den mehrfach zertifizierten Rechenzentren der Telekom in Sachsen-Anhalt zum Einsatz kommen. Die Software-Architektur ist ebenfalls die gleiche: Hier kommt genau wie in der Open Telekom Cloud OpenStack zum Einsatz. Das stellt jederzeit bestmögliche Kompatibilität der Instanzen untereinander sicher – ein Betriebsteam genügt.

Szenario „Small“: Viel Power mit kurzer Reaktionszeit

Ist das Ineinandergreifen der Ressourcen untereinander sichergestellt, steht als nächstes die Dimensionierung des privaten Stacks an. Wie groß der private Teil einer hybriden Cloud-Infrastruktur dimensioniert sein sollte, hängt vom Einsatzzweck ab. Manche Unternehmen sind beispielsweise für bestimmte Prozesse auf möglichst kurze Reaktionszeiten angewiesen. Wenn es auf Millisekunden ankommt, sind Ressourcen aus der Public Cloud eher ungeeignet. Darum ergänzen manche Unternehmen ihre Public-Cloud-Ressourcen in solchen Fällen gern um Systeme, die unmittelbar am Ort des Geschehens arbeiten. Etwa um Fertigungsroboter am Fließband zu orchestrieren, autonome Transportfahrzeuge im Lager zu steuern oder die Qualität in der Produktion zu sichern, wo sich innerhalb eines Sekundenbruchteils fehlerhafte Bauteile erkennen und ausmustern lassen müssen.

Für derartige Anwendungsfälle kann sich beispielsweise die Open Telekom Cloud Hybrid in der Dimension S eignen. Unternehmen erhalten dabei einen privaten Cloud-Stack mit 176 physischen Kernen, rund 2,5 Terabyte RAM Arbeitsspeicher und 76 Terabyte Block Storage. Object Based Storage (OBS) ist optional verfügbar. Die Telekom implementiert die IT-Ressourcen auf Wunsch direkt am Standort des Unternehmens. So ausgestattet, lassen sich Echtzeitanwendungen mit geringstmöglicher Latenz ausführen.

Open Telekom Cloud Hybrid S
Minimalkonfiguration: Wer die Open Telekom Cloud Hybrid in der Größe „S“ bucht, hat genügend Leistung für Echtzeitanwendungen

Szenario „Medium“: Ausreichende Hybrid-Cloud-Reserven

Deutlich mehr Rechenleistung bietet die Konfiguration M der Hybrid Cloud. Mit 748 physischen Kernen, 11 Terabyte RAM und 112 Terabyte OBS stellt sie genügend Reserven für besonders ressourcenintensive Echtzeitanwendungen bereit, wie sie beispielsweise in der Produktentwicklung mit Virtual oder Augmented Reality gefragt sind. „Bei Automobilherstellern ist die Arbeit an virtuellen Prototypen schon seit Jahren Standard. Ob in der Designentwicklung, bei der Ermittlung des optimalen Luftwiderstandbeiwerts oder in der Fahrwerkserprobung“, sagt Sascha Smets, Senior Produktmanager bei T-Systems. „Dafür eignen sich leistungsstarke Cloud-Ressourcen besonders gut.“

Open Telekom Cloud Hybrid M
Mittlere Größe: Die Open Telekom Cloud Hybrid in der T-Shirt-Größe M

Szenario „Large“: maximale Verfügbarkeit

Die doppelte Leistung im Vergleich zu „M“ bietet die private Instanz der Open Telekom Cloud Hybrid in der Version „L“. Ein weiterer Unterschied: Zwei Verfügbarkeitszonen heben den Service-Level auf 99,95 Prozent. Mit dieser Konfiguration sind Unternehmen unter anderem in der Lage, Disaster-Recovery-Konzepte umzusetzen. „Dafür bieten die Ressourcen die optimalen Voraussetzungen. Hier gilt es lediglich, einen adäquaten Abstand zwischen den beiden Verfügbarkeitszonen einzuhalten“, sagt Sascha Smets. „Für eine bestmögliche Balance zwischen Verfügbarkeit und Latenz empfiehlt sich ein Abstand zwischen den Zonen von circa 20 Kilometern, sodass Unternehmen selbst bei einer Katastrophe wie einem Brand in einer der beiden Zonen lieferfähig bleiben.“ 

Open Telekom Cloud Hybrid L
Für alle Fälle gerüstet: Zwei Verfügbarkeitszonen und ein SLA von 99,95 Prozent in der Variante „L“ der Hybrid Cloud

Szenario „Extra Large“: größtmögliche Private-Cloud-Kapazitäten

Die größte Grundkonfiguration der Open Telekom Cloud Hybrid beginnt bei der doppelten Größe L und bietet ebenfalls zwei Verfügbarkeitszonen. „Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt – ebenso wenig wie der Dimensionierung“, sagt Smets. „Die Open Telekom Cloud Hybrid in der Größe XL ist nach oben hin stark skalierbar. Von der KI-Entwicklung über Big Data Analytics bis hin zu Deep Learning – egal, welche Anwendungsszenarien Unternehmen umsetzen möchten, mit der Hybrid Cloud XL ist das möglich“

Open Telekom Cloud Hybrid XL
Maximalkonfiguration: Die Open Telekom Cloud Hybrid in der Dimension XL

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