Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Backup im Rechenzentrum: Die Cloud als Rettungsanker

von Redaktion

Ganz weit oben auf der Liste der 25 schlimmsten IT-Sünden laut Computerwoche stehen die Punkte „Keine Backups anlegen“ und „Backups nicht verteilen“. Fehler, die offenbar immer weniger Firmen begehen, denn die Zahl derer, die Backup- und Disaster-Recovery-Konzepte mit der Cloud statt On-Premises umsetzen, wächst kontinuierlich. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter mehr als 800 IT-Verantwortlichen aus den USA, die Backup-Experte Unitrends kürzlich durchgeführt hat. Demnach ist der Anteil der Unternehmen, die für Datensicherung und Notfallwiederherstellung auf Kapazitäten aus der Cloud zurückgreifen, seit 2016 um 22 Prozent auf deutlich mehr als die Hälfte (59 Prozent) gestiegen.

Ein Bild einer Wolke, die mit verschiedenen Devices verbunden ist.
Ohne geht’s kaum: Jedes Unternehmen braucht einen Datensicherungs- und Wiederherstellungsplan. Bild: iStock/tolgart

Testsieger im Bereich Datensicherung: die Open Telekom Cloud

„Ein Trend, der sich nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande abzeichnet“, sagt Max Guhl, Expert Sales Open Telekom Cloud. „So gehört Datensicherung zum Beispiel aktuell zu den häufigsten Anwendungsszenarien innerhalb der Open Telekom Cloud.“ Und auch zu den Besten: In einem aktuellen Vergleichstest der Fachzeitschrift the cloud report belegte die Open Telekom Cloud in der Kategorie Backup den ersten Platz. Die Begründung: Die Open Telekom Cloud habe von allen getesteten Cloud-Anbietern im Bereich Datensicherung und -wiederherstellung den „größten Funktionsumfang bei moderaten Kosten“, resümiert das Fachmagazin.

Object Based Storage: verteiltes Speichern, geringe Kosten, wenig Overhead

Gründe für die generell hohe Nachfrage nach Storage-Lösungen aus der Cloud gibt es viele. S3-kompatibler Object Based Storage (OBS) beispielsweise bietet diverse Vorteile, die auf die technologischen Eigenschaften zurückzuführen sind. So eignet sich OBS im Gegensatz zu Block Storage problemlos und mit geringem Aufwand für das verteilte Speichern über mehrere Standorte. Somit wird gleich zwei Anforderungen von Backup-Szenarien genüge getan: schier grenzenlose Skalierbarkeit und verteilte Datenhaltung. Denn auf diese Weise stellen Unternehmen sicher, dass sich ihre Daten im Falle eines Ausfalls einer bestimmten Anwendung dennoch wiederherstellen lassen. Darüber hinaus ist OBS unabhängig von Servern nutzbar. Der Zugriff erfolgt über eine S3-kompatible Schnittstelle (API) oder das OpenStack-basierte Pendant Swift.

Das spart Overhead-Kosten. Denn während Block Storage für die Datenverwaltung grundsätzlich eine virtuelle Maschine benötigt, ist das bei OBS überflüssig. Es entstehen somit nur Kosten für den tatsächlich genutzten Speicherplatz. Je seltener darauf zugegriffen wird, desto geringer sind die Kosten. Daher gilt OBS als idealer Langzeitspeicher.

Block Storage: Schneller Zugriff, dynamisches Speichern, einfache Verwaltung

OBS ist jedoch nicht für jeden Einsatzzweck gleich gut geeignet. Für bestimmte Prozesse empfiehlt sich eher Block Storage, für manche ist er sogar unerlässlich. Zum Beispiel für Datenbanken: Dateien, die häufig abgerufen, bearbeitet und wieder gespeichert werden, sind nichts für einen OBS. Denn Daten im Object Storage sind nicht ohne weiteres veränderbar. Sie können nur im Ganzen geöffnet und – bei Änderungen – neu geschrieben werden. Das macht inkrementelle Backups oder gleichzeitiges Arbeiten an Dokumenten mit OBS unverhältnismäßig aufwändig. Nicht so im Block Storage, der sich aus diesem Grund gut für dynamische Prozesse eignet.

Anbieter von Backup-Lösungen nutzen die Eigenschaften von Block Storage beispielsweise, um selbst einzelne Dateien jederzeit wiederherstellen zu können. Darum eignet sich Block Storage im Zusammenhang mit Backup-Szenarien für dynamische Prozesse besser als OBS. Anbieter arbeiten jedoch bereits daran, das zu ändern: Weil OBS günstiger ist und daher aktuell stark nachgefragt, wird es in absehbarer Zeit Lösungen geben, mit denen sich dynamische Prozesse auch mit OBS abbilden lassen.

Wie Backup and Disaster Recovery am besten umsetzen?

Doch welche Speicherarchitektur ist für Datensicherung und -wiederherstellung nun am besten geeignet? „Das richtet sich nach dem jeweiligen Einsatzzweck und lässt sich nur individuell beantworten“, sagt Max Guhl. „Am effizientesten ist es, die unternehmensspezifischen Anforderungen an ein Speichersystem im Vorfeld so präzise wie möglich zu definieren. Wie oft erfolgt der Zugriff? Geht es um statische oder dynamische Daten? Wie hoch ist das Budget? Und so weiter. Mit einem solchen Schlachtplan haben Unternehmen dann bereits den wichtigsten Schritt getan, um die richtige Backup- und Disaster-Recovery-Strategie für sich zu ermitteln. Für die Detailplanung stehen wir von der Telekom jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.“

Automatisierte Backups kompletter Systemlandschaften

Um sich mit solchen teils sehr komplexen Detailfragen nach der zugrunde liegenden Speicherarchitektur jedoch gar nicht erst auseinandersetzen zu müssen, bieten Cloud-Provider wie die Telekom fertige Dienste und Services für Disaster Recovery, die bestimmte Prozesse im Ganzen abbilden. Dazu zählen der Volume Backup Service (VBS) sowie der Cloud Server Backup Service (CSBS) der Open Telekom Cloud. Mit VBS sichern Unternehmen einzelne Daten und Betriebssystem-Volumes virtueller Maschinen aus dem Elastic-Cloud-Server-Angebot (ECS) der Open Telekom Cloud. CSBS geht noch einen Schritt weiter und sichert bei Bedarf automatisiert und falls nötig im Stundentakt ganze Systemlandschaften – also sämtliche ECS und alle dazugehörigen Volumes in einem Schritt.

„Egal, wofür sich Unternehmen entscheiden – jedes Backup ist besser als gar keines“, sagt Max Guhl. „In jedem Fall sollten Unternehmen sich über die Möglichkeiten informieren, um nicht zu den 30 Prozent zu gehören, die laut Statistik jedes Jahr Datenverluste zu beklagen haben. Unsere Experten stehen dafür gerne zur Verfügung.“


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