Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

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EUVIC bringt Landesbank mit Sicherheit in die Cloud

Eine blonde Frau sitzt am Schreibtisch und lächelt über ihre Schulter in die Kamera Einfach und sicher: EUVIC hat ein Kreditportal für eine Bank entwickelt, das in der Open Telekom Cloud gehostet wird. Bild: Deutsche Telekom AG

In diesem Artikel lesen Sie, 

  • Wie das Softwarehaus EUVIC ein cloudbasiertes Kreditportal für die Landesbank Saar entwickelte
  • wie es EUVIC gelang, die strengen Sicherheits- und Datenschutzvorgaben einer Bank einzuhalten
  • und welche Rolle die Open Telekom Cloud dabei spielte.

Die traditionelle Finanzbranche steht unter Druck. Seit der Jahrtausendwende musste ein Viertel der Bankenfilialen schließen. Internet-Banken drängen auf den Markt und machen klassischen Geldhäusern die Kunden abspenstig. Auch große Techkonzerne steigen vermehrt ins Geschäft mit dem mobilen Bezahlen ein. Aber die Branche reagiert:

Mit der Digitalisierung wollen die Geldinstitute nun nicht nur effizienter arbeiten – sondern vor allem den Kunden stärker in den Mittelpunkt rücken. Wie die saarländische Landesbank SaarLB, die bei ihrem neuen Kreditportal für Geschäftskunden auf das Softwarehaus EUVIC und die Open Telekom Cloud setzt.

Open Telekom Cloud erfüllt hohe Sicherheitsauflagen

Wie alle Banken verfügt auch die SaarLB über vertrauliche Daten – und ist zu besonderer Sorgfalt bei deren Verarbeitung verpflichtet. „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht stellt an Geldinstitute wie das unsere sehr hohe Anforderungen“, sagt Dr. Matthias Böcker, Vorstand der SaarLB, einem der größten Kreditinstitute des Saarlands. Verständlich. Denn Banken, Sparkassen und ihre internen wie externen IT-Dienstleister betreiben kritische Infrastrukturen. Die sensiblen Daten ihrer Kunden benötigen besonderen Schutz. Böcker: „Natürlich kennen wir als Finanzexperten die Vorteile der Cloud – dennoch begegnen wir ihr häufig erst einmal mit Zurückhaltung, weil sie Neuland für alle Institute darstellt.“

Die Sicherheitsbedenken der Landesbank konnte das Softwarehaus EUVIC zerstreuen. Die Entwickler aus Leverkusen haben für die SaarLB ein Kreditportal entwickelt, mit dem Kreditwünsche ihrer Geschäftskunden interaktiv und schnell bearbeitet werden können. Kein leichtes Unterfangen, schließlich gilt es, dabei nicht nur die Interaktion mit dem Kunden digital abzubilden, sondern darüber hinaus zu jeder Zeit ein größtmögliches Maß an Datensicherheit und Datenschutz zu gewährleisten.

Um diesen Spagat zu schaffen, nutzt das renommierte Softwareunternehmen die Open Telekom Cloud als Basis für seine Lösung. „Denn die Server der Telekom stehen in hochsicheren, mehrfach zertifizierten, deutschen Rechenzentren“, begründet Daniel Piecha, Geschäftsführer von EUVIC seine Wahl. Das bietet Unternehmen wie der SaarLB die notwendigen Voraussetzungen, sowohl die Normen der Aufsicht als auch die strengen Regelungen der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) zu erfüllen.

Sowohl das Test- wie auch das Produktivsystem des Kreditportals laufen in der Open Telekom Cloud, aber nur autorisierte Mitarbeiter der Bank, so erklärt Piecha, haben unverschlüsselten Zugang zu den Daten des Produktivsystems. Zusätzlich wurde zur Sicherstellung eines sehr hohen Sicherheitsniveaus eine neutrale Drittfirma beauftragt, einen Penetrationstest durchzuführen und die Sicherheitskonzeption zu überprüfen

Mit agilen Methoden schneller zum Ziel

Das hohe Maß an Sicherheit war nicht das einzige Argument, das die SaarLB von dem Software-Unternehmen aus Leverkusen überzeugte. Frank-Oliver Groß, Verantwortlicher des Kundenportals bei der SaarLB: „EUVIC hat uns mit der sicheren Betriebslösung der Telekom beeindruckt – aber eben auch mit seiner Schnelligkeit und der Expertise seiner Entwicklungsmannschaft.“ In nur vier Monaten entwickelten die EUVIC-Kollegen für die Landesbank Saar das neue Kreditportal für Geschäftskunden. Wie erklärt sich dieses Tempo? „Für uns arbeiten weltweit rund 1.500 Experten“, sagt Piecha, drei Viertel der Kollegen hätten Senior-Level und seien damit ausgewiesene Spezialisten. Die Teams organisierten sich außerdem agil nach der Scrum-Methodik. Die Open Telekom Cloud beschleunige zusätzlich: Sie biete, so Piecha, mehr Agilität, weil man jeden Service bei Bedarf nutzen und ihn in wenigen Minuten einrichten könne.

Zukunftsaussichten: Aufbruch in die Plattform-Ökonomie

EUVIC arbeitet am Funktionsumfang der Portallösung weiter. „Wir haben in unserer Lösung zunächst die wesentlichsten Funktionen für das Kreditgeschäft mit Firmenkunden umgesetzt. Weitere Funktionalitäten sowie eine Öffnung für weitere Kreditsegmente, wie zum Beispiel das Immobiliengeschäft sind in Planung“, so Frank-Oliver Groß von der SaarLB.

„Perspektivisch bildet die entwickelte Portallösung den Nukleus für eine Kreditplattform“, sagt Piecha. Weitere Komponenten und Module zum Beispiel zum Customer Relationship Management (CRM) oder zur Steuerung des Geschäfts können auf Grundlage des offenen Architekturkonzepts für die Bank einfach integriert werden. Anstelle einer fragmentierten Anwendungslandschaft mit hoher Schnittstellenkomplexität erhalten Banken damit eine genau auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete, homogene Plattform neuester Couleur mit hoher Integrationsfähigkeit in die Welten der Firmenkunden. Dies eröffnet ganz neue Formen der Kollaboration und Geschäftsmöglichkeit.

Entwickler schätzen die Open Telekom Cloud

EUVIC will die Open Telekom Cloud auch bei künftigen Kundenprojekten einsetzen: „Denn unsere Entwickler haben sich auf Anhieb zurechtgefunden, sie schätzen daher die Lösung der Telekom“, sagt Piecha. Zumal deren Cloud Container Engine (CCE) auf Basis von Kubernetes seinen Experten die Arbeit in der Cloud erleichtere, erklärt Daniel Piecha. Damit können Entwickler Cloud Container automatisiert, schnell und einfach aufsetzen, bereitstellen, clustern und skalieren.

Das beschleunigt und erleichtert vieles: „Für uns ist die Cloud Container Engine ein tolles Werkzeug, das uns bei Entwicklung, Test, Betrieb und Wartung der Anwendungen hilft“, sagt Piecha. So verwendet EUVIC beispielsweise die Cloud Container Engine dafür, Entwicklungsumgebungen mit den benötigten Programmiertools und Skriptsprachen schnell und automatisiert auf virtuellen Maschinen hochzufahren. CCE biete Standardkonformität und gleichzeitig den Komfort eines gemanagten Dienstes, so Piecha weiter.

Doch bei EUVICs Entwicklern und Architekten kommt die Open Telekom Cloud noch aus einem anderen Grund gut an: Sie basiert auf OpenStack – „und damit stehen uns die Innovationen der weltweiten Open-Source-Community zur Verfügung“, sagt Piecha. Tatsächlich besteht die riesige OpenStack-Community aus etablierten IT-Unternehmen wie der Telekom ebenso wie aus agilen Start-ups, die die Entwicklung des Cloud-Betriebssystems laufend vorantreiben. Von dieser Innovationskraft profitiert EUVIC mit der Open Telekom Cloud ebenfalls.

Nicht nur die Finanzindustrie, sondern zahlreiche Unternehmen aller Branchen dürfen aus Compliance-Gründen bestimmte Daten ausschließlich innerhalb der eigenen Mauern verarbeiten – nicht jedoch in einer Cloud. Hier punktet die Open Telekom Cloud mit einem weiteren Vorteil: Es gibt sie auch als Hybrid Cloud. Piecha: „Dank unserer Zusammenarbeit mit der Telekom können wir unseren Kunden nun auch hybride Szenarien anbieten. Solche werden insbesondere im Finance-Sektor immer häufiger nachgefragt“, sagt Piecha. „Mit der Open Telekom Cloud Hybrid Solution lassen sich die privaten und öffentlichen Instanzen auf identischen Hard- und Softwarekomponenten betreiben.“ Damit sei alles miteinander kompatibel – und die Telekom bietet für die privaten Instanzen den gleichen First-, Second- und Third-Level-Support wie für die Public-Cloud-Instanzen. Piecha: „Das entlastet die IT-Abteilungen der Unternehmen sehr.“ Gerade im Finanzsektor sieht der Experte daher künftig großes Potenzial für die Hybrid Cloud.


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