Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

So erstellen Sie ein Domain Name System

Dieser Artikel dient als kurzer Leitfaden für die Konfiguration eines Linux-DNS-Servers in der Open Telekom Cloud mithilfe des Programmpakets BIND. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Domain Name System (DNS) in einer Virtual Private Cloud (VPC) erstellen, um interne bzw. öffentliche Domainnamen von ECS-Servern auflösen zu können. Wir werden hier nicht genauer darauf eingehen, was genau ein DNS ist und wie dieser funktioniert.

Stattdessen erklären wir einfach Schritt für Schritt, wie ein DNS-Server erstellt wird. BIND ist die im Internet am häufigsten verwendete DNS-Software. Bei Unix-ähnlichen Betriebssystemen wird BIND standardmäßig eingesetzt. Die Software wurde Anfang der 1980er Jahre an der University of California Berkeley (UCB) entwickelt. Der Name ist ein Akronym der Berkeley Internet Name Domain und spiegelt die Nutzung der Anwendung innerhalb der UCB wider.

Die Software besteht hauptsächlich aus der DNS-Serverkomponente „named“, (zusammengesetztes Wort aus „name“ + „daemon“). Außerdem beinhaltet das Softwarepaket diverse Verwaltungstools sowie eine Schnittstellenbibliothek für den DNS-Resolver. Die neueste Version ist BIND 9, die erstmals im Jahr 2000 veröffentlicht wurde.

Empfohlene Architektur von DNS-Servern

In der folgenden Abbildung wird die typische Architektur einer VPC mit zwei Availability Zones und DNS-Servern veranschaulicht.

Architektur von DNS-Servern einer Virtual Private Cloud

Die Hauptmerkmale sind:

  • DNS-Cluster unterstützt eine einzige VPC in AZs mit 2 Subnetzen
  • Zwei DNS-Instanzen befinden sich in unterschiedlichen Subnetzen
  • BIND gewährleistet die Datensynchronisation zwischen 2 Knoten
  • Client-Server können die IP-Adressen beider DNS-Server gleichzeitig konfigurieren
  • NSG (Netzwerksicherheitsgruppe) wird zur Vergabe der Zugangsberechtigungen eingesetzt

Setup

Gehen Sie folgendermaßen vor, um DNS in der Open Telekom Cloud bereitzustellen: Richten Sie zunächst den ECS-Server ein, indem Sie BIND installieren. Anschließend wird BIND in mehreren Schritten so konfiguriert, dass Namensanfragen von internen/öffentlichen Domains richtig aufgelöst werden. Vor dem Start des DNS-Service müssen nur noch einige Tests und Prüfungen durchgeführt werden. Wir haben außerdem einen Leitfaden für den 

Betrieb und die Wartung des DNS erstellt, in dem beispielsweise erklärt wird, wie DNS-Einträge hinzugefügt und entfernt werden können.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Konfigurationsanleitung, die Sie hier herunterladen können.

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