Open Telekom Cloud für Geschäftskunden

Serie zur Image Factory (Teil 3): verfügbare Images, Namenskonventionen und Roadmap

Dies ist der vierte Teil unserer Serie zur Open Telekom Cloud Image Factory. Eine Einführung zur Open Telekom Cloud Image Factory finden Sie in den ersten beiden Teilen:

Open Telekom Cloud Image Factory – Einführung

Serie zur Image Factory (Teil 2): Erste Schritte

Im dritten Teil haben wir uns mit Änderungen und Anpassungen beschäftigt, mit denen die Nutzung von Images auf der Open Telekom Cloud-Plattform noch einfacher und sicherer gemacht wird.

Im neuesten Beitrag gehen wir näher auf die aktuell verfügbaren Images, die bestehenden Namenskonventionen und die geplante Roadmap ein.

Liste der Images

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels sind öffentliche Images für openSuSE, SuSE Linux Enterprise Server (SLES), CentOS, Oracle Enterprise Linux (OEL), Ubuntu und Windows verfügbar.

Es gibt drei Möglichkeiten zur Auflistung der aktuell verfügbaren Images:

Die verfügbaren Images werden anschließend aufgelistet. Weitere Informationen zu den Namenskonventionen der Images finden Sie in den nächsten Abschnitten.

Image-Klassen

Aktuell sind für Images drei Klassen definiert: Community, Standard und Enterprise.

Somit können Sie einfach am Namen erkennen, woher das betreffende Image stammt und ob es gebührenfrei ist.

  • Community: 
    Hierbei handelt es sich um Freeware-Images ohne Anpassungen, d. h. unveränderte Images eines Anbieters oder aus dem Internet. 
    Beispiel: Community_Ubuntu_14.04.4_TSI_20160516_0
  • Standard:
    Hierbei handelt es sich um selbstverwaltete Freeware-Images, die von der Image Factory erstellt werden.
    Beispiel: Standard_openSUSE_42.1_JeOS_102_20160607_0
  • Enterprise:
    Enterprise-Images sind von der Image Factory erstellte selbstverwaltete Images von Unternehmensdistributionen.
    Beispiel: Enterprise_SLES12_SP1_100_20160607_0

Welche Informationen umfasst ein Imagename?

Die Namen der Images umfassen weitestgehend alle relevanten Informationen und werden nach der folgenden Namenskonvention erstellt:

Type_Distribution_Major/Minor_Architecture_Feature_Template version_Internal version

Type: Community, Standard oder Enterprise

Distribution: Windows, openSuSE etc.

Major/Minor: Version des Anbieters

Architecture (optional): z. B. x86_64

Feature (optional): Platzhalter für die Beschreibung von speziellen Images, z. B. Docker, Sap etc.

Template Version: Version der KIWI Image-Vorlage

Internal Version: Datum der Erstellung + fortlaufende Nummer

Regelmäßige Image-Erstellung

Für Linux, Windows Enterprise und Linux Standard werden monatlich (in der Regel am 14.) neue Images mit den neuesten Patches veröffentlicht.

  • Das neue Image beinhaltet das Datum der Erstellung.
  • Das vorherige Image wird nicht gelöscht, sondern lediglich ausgeblendet.
  • Alte Images werden nach zwei Jahren gelöscht.

Neuestes Linux-Image:

  • Das neueste Image umfasst den Namenszusatz „_latest“.
  • Dieses Image wird so oft wie nötig aktualisiert (z. B. wöchentlich)
  • und beinhaltet die neuesten Fehler-/Sicherheitskorrekturen.
  • Das Image wird ersetzt, sobald ein neues Image verfügbar ist.

Roadmap

Derzeit sind einige neue Distributionen für die Open Telekom Cloud sowie Updates für bestehende Distributionen geplant.

Das aktuell verwendete Ubuntu-Image ist ein Basic Image von Canonical ohne jegliche Anpassungen. Die nächste Version des Ubuntu-Image wird beispielsweise uvp-monitor sowie einen Linux-Standardbenutzer beinhalten und dieselben Sicherheitsfunktionen wie andere Linux-Distributionen aufweisen.

Für Windows werden wir neue Images einführen, die das Tool cloudbase-init umfassen. Cloudbase-init ist das Windows-Äquivalent des Projekts cloud-init, welches in Linux-Images zum Einsatz kommt. Im ersten Schritt werden Hostname, Passwort und benutzerdefinierte Daten mithilfe von cloudbase-init injiziert.

Zusätzlich dazu planen wir auch einige neue Distributionen für die Open Telekom Cloud. Für Debian und RedHat Enterprise Server (RHEL) sind die Vorbereitungen bereits in vollem Gange. Diese Images werden voraussichtlich mit dem nächsten Open Telekom Cloud Release veröffentlicht.

Als nächstes stehen dann Fedora und CoreOS auf unserer Liste.

Wie geht es weiter?

Wir werden natürlich weiter bloggen :-) Für die nächsten Wochen sind Beiträge zu den folgenden Themen geplant:

  • Erstellung von privaten Images
  • Migration von AWS ECS2 in die Open Telekom Cloud (über Images)
  • Windows Images in der Open Telekom Cloud

Fragen oder Feedback senden Sie bitte an: otc-imagefactory(at)t-systems.com


Daniela Ebert Daniela Ebert hat die letzen Jahre als AIX Engineer im Bereich Solution Delivery bei T-Systems gearbeitet. Nun ist sie dort als Senior Product Developer tätig. Bis zum Launch der Open Telekom Cloud zur CeBIT 2016 hat sie die technische Implementierung der Plattform vorangetrieben. Aktuell beschäftigt sie sich mit der technischen Weiterentwicklung, Evaluierung technischer Features und Architektur-Themen.

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